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Magny-Cours, Superpole: Regen spült Haslam auf Pole

Alle Top-Piloten leisteten sich in der verregneten Superpole-Session in Magny-Cours einen Sturz, nur Weltmeister Jonathan Rea nicht. Die Poleposition sicherte sich dennoch Leon Haslam (Aprilia).

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Petrus ist ein regelmässiger Besucher der Superbike-Events in Magny-Cours, am heutigen Samstag war sein Timing aber besonders ungünstig. Während der Freitag sowie das dritte Qualifying und das vierte Training im Trockenen durchgeführt wurden, begann es nur 15 Minuten vor der Superpole zu regnen. Das Ergebnis der Qualifyings war somit Makulatur, ein Sylvain Guintoli (Honda) oder Ayrton Badovini (BMW) witterten ihre Chance.

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Am Ende setzte sich mit Leon Haslam ein weiterer Regenspezialist durch, obwohl der Aprilia-Pilot in der Schlussphase stürzte. Doch Jonathan Rea, der zeitgleich auf Bestzeitkurs lag, verpasste die Zeit des führenden Haslam um 4/1000 sec und wurde Zweiter. Mit einem breitem Grinsen im Gesicht kam der 32-Jährige nach seinem Ausrutscher joggend in die Boxengasse gelaufen.

Als Dritter der Superpole nutzte Althea-Ass Niccolò Canepa (Ducati) seine Aussenseiterchance im Regen.

Mit Chaz Davies (4./Ducati) und Sylvain Guintoli (5./Honda) folgen zwei Piloten in der zweiten Reihe, die ebenfalls einen Sturz verbuchten. Giugliano-Ersatz Luca Scassa kämpfte sich durch die Superpole 1 und wurde Sechster.

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Auch Kawasaki-Ass Tom Sykes rutschte auf der regennassen Piste aus und musste die Superpole frühzeitig beenden. Der Weltmeister von 2013 geht nur als Neunter in die beiden morgigen Rennen.

Unmittelbar hinter Sykes wird Markus Reiterberger auf der zehnten Position in der Startaufstellung stehen. Der Bayer, der in Magny-Cours den zweiten Gaststart der Saison absolviert, fuhr mit der WM-BMW noch nie im Regen und handelte sich fünf Sekunden Rückstand auf die Polezeit ein.

So lief die Superpole:

Superpole 1

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Mit dem Gaststarter Pawel Szkopek schaffte es auch eine Yamaha R1 in die Superpole, Favoriten für das Ticket für die Superpole 2 waren aber die Regenspezialisten wie Leon Camier (MV Agusta).

Luca Scassa (Ducati), Leon Camier und Matteo Baiocco (Ducati) erbarmten sich und gingen zuerst auf eine schnelle Runde. Von 2.06 min steigerten sich die Asse schnell auf 2.03 und 2.01er Rundenzeiten. In 2.01,192 min führte Camier fünf Minuten vor dem Ende vor Scassa, Mercado, Baiocco und Michael van der Mark (Honda).

Kurz zuvor warf Lokalmatador Randy de Puniet seine Suzuki in den Kies – der ehemalige MotoGP-Pilot startet nur als 19. in die morgigen Rennen. Langsamer als der Franzose war nur David Salom (Platz 20), dem die nasse Piste nicht geheuer war und der nicht eine gezeitete Runde fuhr.

Mit jeder Runde wuchs das Vertrauen, die Rundenzeiten immer schneller. Giugliano-Ersatz Luca Scassa knackte in 1.59,934 min die Zwei-Minuten-Marke. Am Ende markierte der Ducati-Werkspilot in 1.58,131 min die Bestzeit und zieht gemeinsam mit Camier in die Superpole 2 ein.

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Die Startpositionen ab Platz 13: Matteo Baiocco (Ducati), Leandro Mercado (Ducati), Michael van der Mark (Honda), Pawel Szkopek (Yamaha), Gianluca Vizziello (Kawasaki), Roman Ramos (Kawasaki), de Puniet, Salom.

Superpole 2

Niccolò Canepa (Ducati), Leon Haslam (Aprilia) und Sylvain Guintoli (Honda) waren nur drei der Asse, die sich die Hände rieben, als es kurz vor der Superpole zu regnen begann. Die von Luca Scassa (Ducati) in der Superpole 1 vorgelegte Zeit von 1.58,131 min wurde nach sieben Minuten aber von Chaz Davies (Ducati) unterboten: 1.57,868 min.

Leon Haslam legte wenig später eine 1.56,739 min vor, Jonathan Rea reihte sich 0,157 sec dahinter auf P2 ein.

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Tom Sykes stürzte sechs Minuten vor dem Ende auf seiner ersten schnellen Runde per Highsider und kam anschliessend an die Box. Auch Guintoli, Davies leisteten sich einen Sturz und konnten sich nicht weiter verbessern.

Drei Minuten vor dem Ende stürzte auch Suzuki-Pilot Alex Lowes (P11), weshalb die Superpole kurz unterbrochen werden musste. In den Garagen wurden die Bikes für den alles entscheidenden Run vorbereitet. Zu diesem Zeitpunkt führte Haslam mit 0,4 sec Vorsprung auf Rea, Canepa, Davies, Guintoli, Scassa und Camier.

Weltmeister Jonathan Rea führte schon nach dem ersten Sektor um 0,5 sec, gleichzeitig stürzte Haslam! Doch auf dem Zielstrich lag der Kawasaki-Pilot 4/1000 sec hinter der Haslam-Zeit und wird als Zweiter starten. Niccolò Canepa komplettiert die erste Startreihe.

Ducati-Werkspilot Chaz Davies wurde Vierter, dann Guintoli, Scassa, Camier, Badovini und Sykes.

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Regen ist nicht das Spezialgebiet von Markus Reiterberger, als Zehnter verteidigte der BMW-Pilot aber seine Platzierung aus den Qualifyings.

Für Jordi Torres waren die nassen Bedinungen ein Desaster. Der Spanier beendete die Superpole 2 mit fast sieben Sekunden als Letzter (Startplatz 12).

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