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Superbike WMKolumne

Nach Verbot: Wenn BMW gewinnt, sind Kritiker mundtot

Nach dem Titelgewinn von BMW mit Toprak Razgatlioglu in der Superbike-WM 2024 war immer wieder zu hören, dies wäre nur wegen der Super-Concession-Parts gelungen. Dies gilt es nun zu widerlegen.

Im Artikel erwähnt


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Toprak Razgatlioglu beim Portimao-Test: Auch ohne Spezialrahmen schnell
Toprak Razgatlioglu beim Portimao-Test: Auch ohne Spezialrahmen schnell
Foto: worldsbk.com
Toprak Razgatlioglu beim Portimao-Test: Auch ohne Spezialrahmen schnell
© worldsbk.com

Seit 2018 bemühen sich Promoter Dorna, der Weltverband FIM und das Herstellerbündnis MSMA die Motorräder in der Superbike-WM mit einem ausgeklügelten Balance-Reglement auf einen annähernd gleichen Level zu bringen.

Die Stellschrauben wurden über die Jahre mehrfach geändert, immer wieder gab und gibt es Anpassungen. Ich erspare ihnen an dieser Stelle technische Details, grundlegend gibt es für 2025 zwei Formen, einem Hersteller zu helfen oder ihn einzubremsen.

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Die erste Möglichkeit, sie ist nur noch das Feintuning, ist über die maximal erlaubte Kraftstoffdurchflussmenge. Zum Saisonauftakt am letzten Februar-Wochenende in Australien ist diese mit 47 kg/h für alle gleich, kann dann aber alle zwei Events nach unten oder oben korrigiert werden.

Um größeren Diskrepanzen entgegenzuwirken, gibt es weiterhin die Concession- und Super-Concession-Teile. Das sind Änderungen am Motor und Fahrwerk, die im normalen Reglement nicht erlaubt sind und die ein Hersteller nur dann erhält, wenn er sich durch anhaltenden Misserfolg dafür qualifiziert.

2018, 2019 und 2020 eroberte Jonathan Rea mit Kawasaki seine WM-Titel Nummer 4, 5 und 6, obwohl der japanische Hersteller damals massiv unter der reduzierten Maximaldrehzahl zu leiden hatte.

2021 gewann Toprak Razgatlioglu mit Yamaha, 2022 und 2023 Alvaro Bautista mit Ducati.

Bei Kawasaki und Ducati war es so, dass sie vom Reglement eingebremst waren, Yamaha erhielt zumindest keine Hilfe.

Mit BMW wurde 2024 erstmals ein Hersteller Champion, der zuvor Super-Concession-Parts zugesprochen bekam – die Weiß-Blauen entschieden sich für einen weicheren Rahmen.

Dass BMW im Vorjahr überragend war, hatte zwei Ursachen: Mit Toprak Razgatlioglu haben sie den momentan besten Superbike-Piloten unter Vertrag. Gleichzeitig gaben sie dem Türken aber auch ein Fahrzeug, das nicht nur über ein kraftvolles Triebwerk verfügt, sondern mit dem er auch seine Stärken auf der Bremse und am Kurveneingang ausspielen kann. Mit der M1000RR gewann Toprak auch auf Strecken, auf denen ihm das mit der Yamaha oder Kawasaki nie gelang – wie in Assen und Barcelona.

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Bei den Gegnern war regelmäßig zu hören, BMW hätte nur gewonnen, weil sie Super-Concession-Parts hatten.

Mag sein.

Nun liegt es an BMW, das Gegenteil zu beweisen. Ihr Spezialchassis von 2024 dürfen sie nicht mehr einsetzen, Razgatlioglu zeigte bei den Tests in Portimao und auf Phillip Island diese Woche aber auch mit dem Standardrahmen des neuen Homologationsmodells erstaunlichen Speed.

Ein langgedienter italienischer Kollege brachte es auf den Punkt: "Wenn Toprak auch mit dem neuen Motorrad gewinnt, und ich halte das für sehr wahrscheinlich, wird es der größte Sieg für BMW sein. Wenn sich ihr Motorrad auch ohne die viel kritisierten Super-Concessions als das stärkste erweist. Ein großer Teil der italienischen Medien, angestachelt von ratet mal welcher Firma, kritisierte die Siege von Toprak und BMW mit der Behauptung, die M1000RR sei dank der Super-Concessions ein Prototyp. Nun könnten sie eines Besseren belehrt werden."

Gewinnt BMW 2025 erneut, sind die Kritiker mundtot gemacht.

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