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Wieder kein einstelliges Ergebnis für Scott Redding, dennoch spricht der MGM Ducati-Pilot beim Superbike-Meeting in Misano von Fortschritten. Technische Probleme verhinderten bessere Resultate.
Das in finanzielle Schieflage geratene deutsche Ducati-Team MGM Racing hat seine motorsportliche Zukunft geregelt. Die Superbike-WM 2025 wird mit Scott Redding zu Ende gefahren, danach zieht sich Teammanager Michael Galinski aus der Weltmeisterschaft zurück. Es ist klar, dass das Engagement bis zum Saisonende minimiert wird: Während die meisten Teams Ende Mai einen zweitägigen Test auf dem Misano World Circuit absolviert hatten, verzichtete die MGM.
Entsprechend bestanden Zweifel, ob man den Erfahrungsvorsprung aufholen und um vordere Positionen würde kämpfen können. Doch obwohl als 18. in den ersten Lauf gestartet, brauste Redding auf dem soliden zehnten Platz über die Ziellinie.
"Das Wochenende war besser als erwartet. Da wir hier nicht getestet haben, hatte ich natürlich damit gerechnet, etwas im Rückstand zu sein", gestand der Engländer. "Aber schon im ersten Training fühlte ich mich mit dem Bike vom zweiten Rennen in Most, wo wir einige Änderungen vorgenommen hatten, recht gut. Also beschlossen wir, dabei zu bleiben. Ich fühlte mich einfach wieder konkurrenzfähiger, die Rundenzeiten lagen hier super eng beieinander."
Der 32-Jährige weiter: "Die Superpole war schade, denn ich war eigentlich Zwölfter. Leider habe ich den grünen Bereich berührt, deshalb wurde meine Runde gestrichen. Aber so ist die Regel, so ist es nun einmal. Das erste Rennen war hart. Wir haben noch ein paar Daten gesammelt, und ich hatte das Gefühl, dass ich das Bike und auch meinen Fahrstil noch ein wenig verbessern konnte."
Allerdings verlief der Rennsonntag weniger positiv und der Vizeweltmeister von 2020 verpasste mit den Plätzen 13 und 16 im Sprintrennen und zweiten Lauf die Punkteränge.
"Im Warm-up hatten wir ein paar Sachen ausprobiert, aber die gefielen mir nicht so gut, also haben wir für das Superpole-Race etwas anderes getestet. Ich war gut unterwegs, bis zwei, drei Runden vor Schluss starkes Chattering mit dem Bike auftrat, weil es ein kleines Problem mit der Kupplung gab. Das war etwas schade. Ich habe einige Positionen verloren, aber das Gefühl war da", erklärte Redding. "Im zweiten Rennen war ich gut dabei, hatte einen guten Start und kämpfte lange um Platz acht. Dann hatte ich Probleme, das Motorrad abzubremsen, und ich wusste nicht, was los war. Leider bin ich schließlich gestürzt, weil mich das Motorrad immer wieder in die Kurven drückte und ich nur noch versuchte, es ins Ziel zu schaffen. Ich bin wieder aufgestiegen und habe das Rennen beendet. Es war schade, denn im Kampf um Platz acht dabei zu sein, war für uns eine große Verbesserung. Wir haben die Daten überprüft und es gab wieder ein kleines Problem mit der Kupplung."
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