Yamaha will es wissen: Sofuoglu bekommt Werksteile
Wo steht Bahattin Sofuoglu in der Superbike-WM? Das interessiert dessen Manager Kenan Sofuoglu, Yamaha und das Team Motoxracing gleichermaßen. Deshalb hat der Türke seit Estoril eine aufgemotzte R1 zur Verfügung.
Yamaha leistet sich in der Superbike-WM vier Werksmaschinen, die diese Saison von Andrea Locatelli, Jonathan Rea, Dominique Aegerter und Remy Gardner gesteuert werden.
Mit Motoxracing ist ein drittes Team vertreten – bislang jedoch mit überschaubarem Erfolg. Ex-BSB-Champion Bradley Ray tat sich schwer und blieb deutlich hinter den Erwartungen, bevor er nach zwei durchwachsenen Jahren in die BSB zurückkehrte. Derzeit kämpfen Bahattin Sofuoglu sowie Ex-Ducati-Werkspilot und WM-Laufsieger Michael Rinaldi mit der leistungsschwachen R1.
Im Sommer hat sich Teamchef Sandro Carusi mehrfach dahingehend geäußert, dass er entweder den Hersteller wechseln möchte – oder das Projekt beerdigt. Inzwischen haben sich die Wogen geglättet und sowohl Yamaha als auch Motoxracing sind zuversichtlich, dass es zusammen weitergeht.
Als Fahrer soll Bahattin Sofuoglu dabeibleiben. Der 22-jährige Sohn eines Cousins von Supersport-Rekordweltmeister Kenan Sofuoglu, der sich um das Management seines Verwandten kümmert, hat in seiner ersten Superbike-Saison bislang 25 Punkte gesammelt, das Highlight war Platz 10 im ersten Rennen in Magny-Cours. Für einen Privatfahrer auf einer R1 eine respektable Leistung.
Doch wo genau steht der Youngster, wie groß ist sein sportliches Potenzial? Das wollen Kenan Sofuoglu, Yamaha und Motoxracing gleichermaßen wissen, deshalb bekam der Türke für Estoril einige Werksteile für seine Rennmaschine.
Im ersten Lauf wurde er unschuldig in den
Für Kenan Sofuoglu ist klar: Bekommt Bahattin bei Motoxracing für 2026 besseres Material, soll er im Team bleiben und sich mit starken Leistungen für höhere Aufgaben empfehlen. Und wenn Yamaha feststellt, dass sich die Investition in ihn lohnt, dann ist auch der Wille für mehr Unterstützung vorhanden.
Laut Yamaha-Sportdirektor Niccolo Canepa hat das Team gute Voraussetzungen, um sich zukünftig stärker in Szene zu setzen, wie er gegenüber SPEEDWEEK.com betonte: "Wir hoffen sehr,
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