Nico Hülkenberg (Audi/11.): Was im Barcelona-GP entscheidend sein wird
Der deutsche Audi-Fahrer Nico Hülkenberg musste das erste Training des Barcelona-GP aussitzen, weil Reservist Paul Aron übernahm. Danach wurde Hülki (wieder mal) Elfter. Wie er die Chancen einschätzt.
Anderes Land, andere Art von Rennstrecke, andere Abstimmung, anderer Trainingsablauf, aber eine Konstante behalten wir – Nico Hülkenberg auf Platz 11.
Der deutsche GP-Routinier musste im ersten Training zusehen, weil Audi dem Esten Paul Aron einen Einsatz spendierte. Im zweiten Training landete Nico dann auf seinem Stammplatz.
Der Circuit de Barcelona-Catalunya gilt als Reifenfresser, und prompt beklagten sich die Fahrer reihenweise über besorgniserregenden Abbau ihrer Pirelli-Walzen.
Nico findet: «Das ist die Folge der hohen Temperaturen und einer Piste, die mit ihren schnellen Bögen sehr viel Energie in die Reifen knetet. Das wird ein Abbau-Festival am Sonntag.»
«Und selbst in der Quali vom Samstagnachmittag wird es ein hartes Stück Arbeit sein, die Reifen am Leben zu erhalten. Für mich ist Barcelona das erste Hitze-Wochenende des Jahres, und damit kommen die üblichen Herausforderungen.»
Audi gehörte zu jenen Rennställen, die im Winter hier im Einsatz waren, aber das ist gemäss des 38-Jährigen aus Emmerich wenig wert: «Wir sind damals mit einem Übergangsfahrzeug gefahren. Das lässt kaum einen Vergleich zu.»
«Generell lässt sich sagen – wenn die Pistentemperatur bei 50 Grad oder mehr liegt, dann fühlt sich das Auto nie gut an. Mit meiner Leistung im freien Training bin ich zufrieden, wir schwimmen im Mittelfeld gut mit und sind ungefähr dort, wo wir meist sind.»
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