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Paukenschlag: Romano Hummel gibt seinen endgültigen Rücktritt bekannt

Das ist mal ein Hammer: Romano Hummel fährt noch die Rennen in Vechta und die Team-WM in Roden, dann macht er mit dem Bahnsport Schluss. In Aduard wurde er jetzt zum dritten Mal Europameister.

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Gestern noch glückselig als Grasbahn-Europameister auf dem Podest in Aduard, heute gab Romano Hummel im persönlichen Gespräch mit SPEEDWEEK.com seinen Rücktritt vom Bahnsport bekannt. Er werde noch das Rennen in Vechta und die Team-WM in Roden fahren. «Dann ist meine Karriere beendet, dann ist endgültig Schluss.»

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Schon einmal, Ende September 2024, hatte der heute 27-jährige Niederländer nach einem bösen Sturz beim Langbahn-GP in Vechta seinen Rücktritt vom Bahnsport bekanntgegeben. Ihn plagten danach gesundheitliche Probleme. Aber er kam wieder zurück und fährt seit 2025 auch als Clubfahrer des MSC Berghaupten.

2021 wurde Hummel Langbahn-Weltmeister und 2023 Team-Weltmeister in den Farben der Niederlande. In Aduard nahe Groningen gewann er am Samstag zum dritten Mal nach seinen Titelgewinnen 2022 und 2023 ein EM-Finale. Und das unter den Augen seiner Familie und seiner großen Fan-Base, die bei den Läufen mit Hummels Beteiligung für enorme Begeisterung sorgte.

Hummel: «Es war wunderschön in meinem Wohnzimmer hier in Aduard zu gewinnen und wieder Europameister zu werden. Ja, ich bin noch so stark, aber jetzt ist es zu Ende. Kein Rennen mehr nach Vechta und Roden, dann ist meine Karriere beendet. Dann ist Schluss.».

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Die Gründe für seinen endgültigen Rücktritt sind privater Natur. «Das ist jetzt die Zeit für meine Kinder und um mein Leben wieder in Ordnung zu bekommen. Mir gehen so viele Sachen im Kopf herum, vor allem wegen meiner Kinder. Die spielen Fußball, da muss ich samstags mit hin. Aber wenn ich immer Rennen fahre, kann der Papa nicht beim Fußball und bei anderen Sachen dabei sein», so Hummel am Sonntag mental sichtlich aufgewühlt. «Meine Karriere ist bald vorbei, ich habe glorreiche Zeiten erlebt, aber einmal muss ja auch Schluss sein. Und fest steht, es gibt kein Comeback.»

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