SuperMotocross-WM • Neu
Red Bull KTM-Werksfahrer Jorge Prado ist World-Supercross-Champion 2026
Mit einem 2-2-Ergebnis beendete Pro-Circuit-Kawasaki-Werksfahrer Levi Kitchen das dritte SMX-Playoff der 250er-Klasse auf Platz 2 hinter Tagessieger Cole Davies (Yamaha) und wurde damit SMX-Champion.
3. SMX-Playoff in Ridgedale: Red-Bull-KTM-Werksfahrer Julien Beaumer, der am Rande des Rennens für die US-Nationalmannschaft beim Motocross der Nationen nominiert wurde, brannte im Qualifying die schnellste Rundenzeit in den Boden und startete von der Pole-Position. Der als Meisterschaftsführende angetretene Pro-Circuit-Kawasaki-Werksfahrer Levi Kitchen war in seiner schnellsten Runde auf Platz drei 0,3 Sekunden langsamer.
Julien Beaumer (USA), KTM, 1:15,001
Cole Davies (NZL), Yamaha, -0,051
Levi Kitchen (USA), Kawasaki, -0,317
Ryder DiFrancesco (USA), Husqvarna, -0,382
Landen Gordon (USA), Yamaha, -0,682
Levi Kitchen riskierte viel und startete vom ersten Startgatter. Er zog am Ende der Startgeraden voll durch und zog den Holeshot vor Nate Thrasher (Yamaha). Kitchen setzte sich früh um mehr als zwei Sekunden ab. Nach der Hälfte des Rennens stürzte Thrasher auf Rang 2 liegend und Cole Davies (Yamaha) rückte vor und verkürzte den Abstand zu Kitchen. In den letzten Minuten des ersten Laufs setzte der Neuseeländer zum entscheidenden Angriff an. Davies ging an Kitchen vorbei und gewann mit 2,1 Sekunden Vorsprung. Ryder DiFrancesco (Husqvarna) wurde im ersten Lauf Dritter, Julien Beaumer (KTM) Vierter.
Vor dem Start zum zweiten Lauf ging ein heftiger Regenschauer nieder. Während des Rennens ließ der Regen zwar etwas nach, aber die Bedingungen blieben schwierig. Cole Davies zog den Holeshot und führte vor Levi Kitchen und Landen Gordon. Die beiden anderen Titelanwärter, DiFrancesco und Beaumer, stürzten und fanden sich dagegen außerhalb der Top-10 wieder. Davies setzte sich an der Spitze schnell ab und kontrollierte das Rennen mit zeitweise zehn Sekunden Vorsprung. Am Ende gewann Davies das Rennen mit 6,4 Sekunden Vorsprung vor Kitchen, der auf Sicherheit fuhr, denn der zweite Platz genügte zum Titelgewinn. Landen Gordon belegte den dritten Platz und erreichte mit einem 6-3-Ergebnis erstmals ein Podium.
Nach mehreren knapp verlorenen Meisterschaften krönte sich Levi Kitchen erstmals zum Champion. Für das traditionsreiche Pro-Circuit-Team war es der erste Titel seit der Pro-Motocross-Saison 2019. Kitchen beendete die Meisterschaft mit 24 Punkten Vorsprung auf DiFrancesco. Tagessieger Cole Davies schob sich durch seinen Doppelsieg noch auf den dritten Gesamtrang nach vorne.
Cole Davies (NZL), Yamaha, 1-1
Levi Kitchen (USA), Kawasaki, 2-2
Landen Gordon (USA), Yamaha, 6-3
Nate Thrasher (USA), Yamaha, 7-4
Pierce Brown (USA), Yamaha, 5-7
Julien Beaumer (USA), KTM, 4-9
Ryder DiFrancesco (USA), Husqvarna, 3-10
Daxton Bennick (USA), Husqvarna, 10-6
Cameron McAdoo (USA), Kawasaki, 13-5
Caden Dudney (USA), Yamaha, 8-11
Levi Kitchen (USA), Kawasaki, 153 Punkte
Ryder DiFrancesco (USA), Husqvarna, 129, (-24)
Cole Davies (NZL), Yamaha, 128, (-25)
Julien Beaumer (USA), KTM, 119, (-34)
Landen Gordon (USA), Yamaha, 104, (-49)
Nate Thrasher (USA), Yamaha, 99, (-54)
Daxton Bennick (USA), Husqvarna, 98, (-55)
Pierce Brown (USA), Yamaha, 89, (-64)
Jo Shimoda (J), Honda, 86, (-67)
Kayden Minear (AUS), Yamaha, 84, (-69)
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