Superbike WM • Neu
Die schlechteste erste Runde: BMW-Ass Miguel Oliveira verlor neun Plätze
Nach Sturz im ersten Supersport-Lauf am Samstag erkämpfte sich Dominique Aegerter auf dem Circuito do Estoril am Sonntag das zweitbeste Rennergebnis mit Kawasaki. Der Durchbruch kommt aber zu spät.
Für das Meeting in Estoril war Dominique Aegerter zuversichtlicher als sonst, und diese Hoffnung war berechtigt. Denn der zweifache Supersport-Weltmeister kam mit Kawasaki zuletzt besser zurecht, auch wenn das die Ergebnisse nicht aussagten. Gleichzeitig bekam das Team die ZX-6R 636 besser in den Griff, was Teamkollege Jeremy Alcoba mit zwei Siegen in Cremona bestätigte.
In Estoril überzeugte der Spanier erneut: Platz 3 im ersten Lauf und ein weiterer Sieg am Sonntag. Und Aegerter? Der Schweizer stürzte am Samstag auf Platz 8 liegend und brachte im zweiten Rennen genau diese Position ins Ziel, nur 0,5 sec hinter Philipp Öttl (6.) und nur 2,6 sec hinter dem letzten Podestplatz.
Das Rennen wurde in Runde 10 abgebrochen und über sechs Runden neu gestartet. «Zum Abschluss des Wochenendes landeten wir in den Top-10 und konnten so einen Teil dessen wieder gutmachen, was wir am Vortag verpasst hatten», sagte der 36-Jährige erleichtert. «Es war ein verrücktes Rennen. In den ersten Runden fiel es mir schwer, anzugreifen und andere Fahrer zu überholen. Das war wirklich schwierig. Beim Neustart musste ich vom 14. Platz starten, fiel aber sofort um zwei Positionen zurück. Da nur sechs Runden zu fahren waren, habe ich vom ersten Meter an alles gegeben und bin als Achter ins Ziel gekommen. Das ist ein solides Ergebnis, nachdem wir an diesem Wochenende einen weiteren Schritt nach vorne gemacht haben.»
Beachtlich: Dominique Aegerter fuhr am Sonntag die drittschnellste Rundenzeit!
Die Supersport-WM 2026 neigt sich dem Ende zu, bereits am kommenden Wochenende findet in Jerez das Saisonfinale statt. «Ein großes Dankeschön an das Team für die großartige Unterstützung, die mir hilft, mich immer besser mit unserem Paket zurechtzufinden. Leider kommt das etwas spät – aber besser spät als nie», bedauerte der Rohrbacher. «Endlich kann ich zeigen, dass ich konkurrenzfähig bin, was die drittschnellste Rundenzeit im heutigen Rennen unterstreicht. In einer Woche sind wir in Jerez, wo ich wirklich alles geben möchte. Wir werden konkurrenzfähiger sein, wenn wir das Wochenende auf einem ähnlichen Niveau beginnen wie hier. In Jerez werde ich an meinem letzten Rennwochenende in Grün ein letztes Mal wieder alles geben. Das steht fest!»
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