Yamaha-Pilot Yuki Okamoto wird zugetraut, in die Fußstapfen von Ikone Noriyuki Haga zu treten. Seine Rookie-Saison in der Supersport-WM 2025 war aber geprägt von Frust und Verletzungen.
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Konkurrenzfähige Japaner sind auf WM-Niveau selten geworden. Der Wechsel nach Europa gestaltet sich für viele Asiaten wegen neuer Rennstrecken und der anderen Lebensweise oftmals als schwierig. Wem man fahrerisch zutraut, sich auf dem internationalen Parkett zu etablieren, ist Yuki Okamoto. Der 26-Jährige gewann in seiner Heimat zwei 600er-Meisterschaften und holte sich 2024 den Titel in der Superbike-Kategorie. Daraufhin ermöglichte ihm Yamaha den Wechsel in die Supersport-WM 2025.
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Im niederländischen Team Ten Kate hatte der Japaner das bestmögliche Umfeld, doch die Bilanz ist ernüchternd. In 19 Rennen holte Okamoto lediglich zwei Punkte. Wegen Verletzungen verpasste der Yamaha-Pilot den Saisonauftakt auf Phillip Island sowie die Meetings in Donington Park und Balaton Circuit. "Diese Saison war ein sehr schwieriges Jahr, voller Frustration und Verletzungen das ganze Jahr über", fasste Okamoto seine Rookie-Saison zusammen. "Die meisten Strecken kannte ich nicht und nach einem Training von 40 Minuten geht es am Freitag direkt ins Qualifying. Ich hatte Probleme, in dieser sehr begrenzten Zeit eine Strategie zu entwickeln. Dazu kamen die Schwierigkeiten mit der Sprache und den Pirelli-Reifen. Offen gesagt war es die härteste Saison meiner Rennkarriere."
Okamoto erhält aber eine zweite Chance und wird als Teamkollege Can Öncü die Supersport-WM 2026 mit Ten Kate bestreiten.
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"Gleichzeitig war es für mich auch ein Jahr mit sehr wichtigen Erfahrungen. Mir wurde beigebracht, dass ob ich daraus etwas gutes oder etwas schlechtes mache, an mir selbst liegt. Egal, ich werde aufstehen und weiter machen. Nächstes Jahr sind wir stärker zurück!"
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