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Max Enderlein überraschte Kallio Yamaha: 5 WM-Punkte!

Als letzter Deutscher sprang drei Tage vor dem Event in Most Max Enderlein auf den Supersport-WM-Zug auf. Sein Rennen am Samstag hatte er sich schnell verhagelt, am Sonntag sorgte er für einiges Staunen.

Supersport-WM

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Im Qualifying fuhr der Ersatzfahrer für Hannes Soomer im Team Kallio Yamaha unter 34 Fahrern den sehr guten elften Startplatz heraus. Im Rennen am Samstag war Max Enderlein jedoch in der ersten Runde etwas zu ungestüm, bremste eingangs des Geschlängels hinter dem Fahrerlager zu spät und musste durchs Kiesbett. Bei dieser Aktion stürzte sein IDM-Kollege Valentin Debise, der bei GMT94 Yamaha angedockt hatte. Wild gestikulierend stapfte der Franzose von dannen, wozu Enderlein bemerkte: "In der ersten Runde wurde es zwischen mir und Debise sehr eng. Dann waren wir beide einfach zu schnell. Wir haben uns aber nicht berührt. Ich habe die Kurve nicht gekriegt und musste durchs Kiesbett."

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Danach war der ohnehin an einer Erkältung leidende Hohenstein-Ernstthaler ziemlich von der Rolle, fuhr in der Schikane noch zweimal geradeaus und stieg noch einmal selbst ab. Trotzdem schwang er sich wieder in den Sattel und wurde am Ende mit Rundenrückstand als 29. gewertet. "Wenn man nicht 100-prozentig konzentriert ist, passiert das halt. Aber nach dem Fehler in der ersten Runde, war das Rennen ohnehin schon gelaufen", resümierte er.

Im zweiten Rennen machte es Max besser, wurde als Elfter abgewinkt und durfte sich über seine ersten fünf WM-Punkte freuen. "Diese Platzierung passt auf jeden Fall", schmunzelte er im persönlichen Gespräch mit SPEEDWEEK.com.

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Neben seiner Erkältung, die er sich in der Vorwoche bei einem Test in Österreich eingefangen hat, kämpfte er in Most mit einem weiteren Problem. "Ich wusste schon vom IDM-Wochenende im Juni, dass es in Most über die Distanz ziemlich schwer wird. Ich hatte schon damals Armpump, das war diesmal wieder so. Ich habe deshalb am Sonntag in der Anfangsphase ein bisschen ruhiger gemacht. Dabei habe ich leider den Anschluss an meine Vorderleute verloren, sonst wäre vielleicht noch etwas mehr drin gewesen. Hinten raus war es dann ein reiner Überlebenskampf. Von daher bin ich echt mega zufrieden, es nach Hause gebracht zu haben. Das war wie Krieg am Ende."

Dass er mit seinem guten Auftritt Werbung in eigener Sache in der WM gemacht haben könnte, sieht Enderlein nicht ganz so. "Da bin ich Realist. Das hängt von so vielen Faktoren ab, vor allem vom Geld. Ich habe vorige Woche 20 Sponsoren angerufen, dass das überhaupt erst möglich wurde. Den Betrag, den ich mit 20 Sponsoren zusammenbekomme, kriegen Fahrer aus anderen Ländern mit ein, zwei Sponsoren hin. Das ist immer ein mega Kraftaufwand."

Zu seinem zweiten WM-Gastspiel nach Brünn 2019 sagte er außerdem: "Im Großen und Ganzen wird in der WM auch nur mit Wasser gekocht. Die Fahrer ganz vorn sind schon noch mal eine halbe Sekunde schneller. Aber die haben auch viel mehr Erfahrung. Zum Beispiel mit den weicheren Reifen, was letzten Endes auch den Unterschied ausmacht. In der IDM fahren wir auch schnell. Wir haben zwar nicht solche Raketen wie der Odendaal, aber in die Top-10 können wir auch fahren, was man ja an diesem Wochenende teilweise gesehen hat. Die internationalen Spitzenfahrer haben zum Beispiel auch einen guten spanischen Doktor, der einem für 10.000 Euro einen Arm operiert. Ich hatte zwar auch schon eine OP, aber so richtig weg ist es bei mir noch nicht."

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