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Der frühere Motocross-Weltmeister und zweifache Supercross-Champion Grand Langston war nach seiner aktiven Karriere TV-Moderator und wurde gefeuert, weil er sich nicht gegen COVID impfen ließ.
"Wenn du offen und ehrlich deine Meinung sagst, bist du immer der böse Junge", erklärte der frühere Ost- und Westküsten-Champion im Supercross und Weltmeister der 125er im aktuellen Podcast von Cooksey Media. "Wenn du deine Meinung frei äußerst, werden viele ungute Sachen passieren. Als früherer Champion an der Ost- und an der Westküste bekomme ich heute nicht einmal mehr eine Einladung zu den Rennen. Zum Glück bin ich inzwischen auch ein erfolgreicher Händler und werde von Yamaha, Kawasaki, Fox und anderen Partnern eingeladen. So kann ich dem Promoter die kalte Schulter zeigen."
Acht Jahre lang wirkte der in Südafrika geborene Langston als Ko-Moderator der US Motocross-Serien und wurde gekündigt, weil er
Langston war ein Kommentator, der kein Blatt vor den Mund nahm, weshalb er bei den Fans auch sehr beliebt war. Heute kommentiert Ricky Carmichael die Rennen. "Er ist als Racer geboren", meint Langston, "aber er kann keine Rennen analysieren. Er verhält sich wie ein Cheerleader, aber er vertritt keine eigenen Positionen." Als die FIM-Supercross-WM (WSX) begann, startete Langston eine zweite TV-Karriere als Moderator, war aber nur für kurze Zeit dabei: "Sie haben meine Gage einfach nicht bezahlt", erklärt Langston.
Langstons Vater betreibt in Perris (Kalifornien) das Motorradgeschäft 'Langston Motorsports', wo unterschiedliche Marken angeboten werden. Neben seinem Engagement in der Firma betreibt Grant inzwischen gemeinsam mit seiner Schwester auch ein kleines Sandwich-Restaurant. Im Geschäft des Vaters übernimmt er schrittweise das Ruder. Zur Erinnerung: Langston wurde im Jahre 2000 mit KTM Weltmeister. Die wirtschaftliche Situation von KTM in Europa schlägt auch in den USA durch: "Die Kunden sind schon sehr verunsichert", meint Grant. "Es ist nicht nur die finanzielle Situation, sondern das Vertrauen der Konsumenten ist verloren gegangen, seitdem diese dunklen Wolken über der Marke hängen. Die Bikes waren immer etwas teurer als die japanischen Modelle, aber die Kunden waren bereit, diesen Preis zu zahlen. Man fuhr eine KTM mit Stolz. Diese Einstellung hat sich nun etwas verändert. Aber die gute Nachricht ist, dass die Leute ein kurzes Gedächtnis haben und sich später nicht mehr daran erinnern, wenn die Sache überstanden ist. Ich bin sicher, dass KTM bestehen bleibt, vielleicht mit anderem Management oder anderen Besitzern. Im Januar haben wir schlecht verkauft, aber im Februar sehen die Leute, dass es auch gute Angebote gibt."
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