WM-Leader Gonzalez (6.): Mit welchen Schwierigkeiten er zu kämpfen hatte
Intact-Pilot Manuel Gonzalez kam in Aragon über Platz 6 nicht hinaus. Er fühlte sich in den Kurven nicht wohl mit seiner Kalex. In der WM-Tabelle schmolz sein Vorsprung auf 32,5 Punkte zusammen.
Moto2-WM-Leader Manuel Gonzalez erlebte in Aragon erneut kein ideales Wochenende. Im Qualifying sicherte sich der Intat-Pilot Startplatz 4. Im Rennen war er nicht dazu in der Lage, um den Sieg zu kämpfen. Er schlug sich dennoch wacker und beendete den Grand Prix auf Rang 6.
«Es war ein härteres Rennen, als wir erwartet hatten, denn am Samstag war das Gefühl noch ziemlich gut. Dennoch war uns klar, dass der Sonntag schwierig werden würde. Als ich bei den höheren Temperaturen in der Gruppe fuhr, fühlte ich mich in den Kurven nicht wohl», haderte Gonzalez. «Ich konnte das Motorrad nicht so steuern, wie ich es mir gewünscht hätte. Also musste ich ein wenig kämpfen, um im Geschehen zu bleiben, und ich habe versucht, das Rennen so gut wie möglich zu beenden, ohne Fehler zu machen. Letztendlich ist der 6. Platz nicht das, was wir uns erhofft hatten, aber wir müssen uns auf die positiven Aspekte konzentrieren, die wir daraus mitnehmen können.»
WM-Wertung: Izan Guevara kommt näher
WM-Rivale Izan Guevara belegte im MotorLand Aragon Platz 2. Der Pramac-Yamaha-Pilot konnte seinen Rückstand in der Gesamtwertung auf 32,5 Punkte verkürzen. «Es war das erste Mal, dass wir mit solchen Schwierigkeiten zu kämpfen hatten. Trotzdem lagen wir immer noch ziemlich nah an den anderen. Es ist eine Frage von Details», so Gonzalez. «Mit Blick auf die nächsten Rennen stehen uns Strecken bevor, auf denen ich mich wohler fühle und stärker bin. Wir werden also noch härter arbeiten und mit noch mehr Schwung nach Misano zurückkehren. Vielen Dank an das Team für die Arbeit und Unterstützung.»
Teammanager Jürgen Lingg ergänzte: «Bei Manu war uns von Anfang an klar, dass es hier nicht einfach für ihn werden würde. Dennoch hat er uns am Samstagmorgen mit der schnellsten Zeit überrascht. Aber wir haben dieses Ergebnis mit Vorsicht genossen. Er hat sich während des Rennens nicht ganz wohl gefühlt, vor allem mit der Front. Wir müssen genau untersuchen, woran das lag, und dürfen keine Zeit verlieren, denn Misano steht schon in zwei Wochen an.»
Seinen letzten Sieg holte Gonzalez Anfang Juni in Ungarn. Danach folgten in Brünn, Assen und auf dem Sachsenring die Ränge 5, 2 und 6. In Silverstone passierte dem 24-Jährigen ein fataler Fehler: Er fuhr als erster über die Ziellinie und begann zu jubeln – eine Runde zu früh. Gonzalez ging etwas vom Gas, worauf ihm Daniel Holgado ins Heck krachte. Durch die Kollision verbog sich der Auspuff an der Kalex von Gonzalez – er fiel zurück und rollte auf Platz 14 ins Ziel.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach

