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Der Poker von Cyril Despres ist vorbei: Der fünffache Rallye-Dakar-Sieger konnte sich mit seinem bisherigen Arbeitgeber nicht auf einen neuen Vertrag einigen und verlässt das Werksteam der Österreicher.
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Für KTM bricht damit im Rallye-Bereich eine neue Ära an. In der kommenden Saison fahren unter dem neuen Namen Red Bull KTM Factory Racing Marc Coma, Ruben Faria und Kurt Caselli. Auch Francisco "Chaleco" Lopez bekommt gleichwertiges Werksmaterial von KTM, aber der Chilene bleibt in seinem eigenen Team. KTM-Motorsportchef Pit Beirer sagte: "Um konkurrenzfähig zu bleiben, werden unsere Motorräder konstant weiterentwickelt. Das Gleiche muss auch für die Struktur des Werksteams gelten. Sich weiterzuentwickeln, neue Talente zu verpflichten und eine Harmonie im Team zu haben, ist unerlässlich."
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Der Portugiese Ruben Faria war bisher als Wasserträger von Despres angestellt und verdiente den Verbleib im Team durch den starken zweiten Dakar-Rang im letzten Januar. Der US-Amerikaner Caselli bestritt 2013 ohne Vorbereitung als Ersatz für Marc Coma die Rallye Dakar und gewann auf Anhieb zwei Etappen.
Mit der neuen Struktur bei KTM ist der Wechsel von Despres zum Honda-Werksteam so gut wie sicher. Beirer betont: "Die Zeit mit Coma und Despres im Werksteam war grossartig. Aber wenn ein so erfolgreicher Fahrer wie Despres sich neuen Herausforderungen stellen will, müssen wir diesen Wunsch akzeptieren. Despres wird immer Teil der Firmengeschichte bleiben." Die Rivalität zwischen den Erzrivalen Coma und Despres könnte neue Dimensionen erreichen, weil die beiden Topfahrer ab sofort keine Teamkollegen mehr sind. KTM gewann die letzten zwölf Dakar-Austragungen, die letzten acht davon machten Coma (3 Siege) und Despres (5) unter sich aus. Nun sollen 2014 Coma selber, Faria oder Lopez diese beispiellose Serie fortsetzen.
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