Montezemolo macht CVC Druck
Der Ferrari-Präsident zeigt die Möglichkeiten der F1-Teams beim Kampf um höhere Profite gegen den Halter der Vermarktungsrechte ab 2013 auf.
Im Zusammenhang mit dem Kampf der Teams um höhere Profite aus den Vermarktungsrechten an der Formel 1 redet Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo nun Klartext. Er befeuert die Übernahme-Fantasien der Rechte durch die Teams, die sich seit Jahren benachteiligt fühlen.
Er sagt: "Wir müssen pragmatisch denken und handeln. Ende 2012 laufen die Verträge der Teams mit Rechtehalter CVC (Citycorp Venture Capital) aus. Dann haben wir (die Teams) drei Möglchkeiten: Wir erneuern den Vertrag mit CVC, oder wir machen es wie die amerikanische Basketball-Profila NBA und veranstalten die Serie (die Formel 1) selbst. Dritte Möglichkeit: Wir suchen uns einen neuen Vermarktungspartner."
Das klingt einfach und bedeutet, dass di Montezemolo abermals, wie 2008, mit Abspaltung droht, falls die Rückflüsse aus den Einnahmen im neuen Concorde-Abkommen, das ab 2013 in Kraft treten soll, nicht zur Zufriedenheit der Rennstallbesitzer ausfällt.
Di Montezemolo fügt genüsslich an: "Wenn der aktuelle Vertrag Ende 2012 ausläuft, gehört der CVC (ohne gültiges neues Abkommen) gar nichts."
Man darf davon ausgehen: Die Hersteller machen wieder ernst.
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