Nico Hülkenberg: «Die Zukunft wird sich zeigen»

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Nico Hülkenberg warnt vor zu hohen Erwartungen

Nico Hülkenberg warnt vor zu hohen Erwartungen

Nico Hülkenberg glaubt nicht, dass sein sensationeller vierter Platz beim Grand Prix von Korea einen Einfluss auf seine Zukunft in der Formel 1 haben werde.

In den letzten drei Rennen landete Nico Hülkenberg drei Mal in den Punkten. Als Fünfter in Monza, Neunter in Singapur und auf Platz 4 in Korea, wo er rundenlang Weltmeister wie Fernando Alonso und Lewis Hamilton hinter sich hielt. Für 2014 hat der Sauber-Pilot noch keinen Vertrag, dass dieses Ergebnis ihm nun Türen zu anderen Teams öffnen wird, glaubt er jedoch nicht.

«Gute Ergebnisse sind immer willkommen und es ist eine gute Werbung», sagte der 26-Jährige gegenüber Autosport. «Ich kann nicht mehr tun als ihnen einen Anstoß geben, vielleicht noch einmal nachzudenken.» Nach einem Rennen würde aber wohl kaum einer seine Meinung ändern, glaubt Hülkenberg. «Die Zukunft wird sich zeigen. Es war eine sehr gute Vorstellung, eine große Teamleistung.»

In der ersten Saisonhälfte konnte der Emmericher in elf Rennen nur magere sieben WM-Punkte einfahren. Sein bestes Ergebnis war Platz 8 in Malaysia. Im Laufe dieser Monate hätte er sich schon gefragt, ob es nicht die falsche Entscheidung gewesen sei, von Force India zu Sauber zu wechseln, gab er zu. «Reue ist ein großes Wort, aber ich war zuerst nicht glücklich. Ich dachte, es sei ein Schritt nach vorne und dann stellte sich heraus, dass es ein Rückschritt war. Aber man trifft im Leben Entscheidungen, einige sind gut und andere nicht, das Wichtigste ist aber, dass man mit der Situation umgeht und weiter einen guten Job macht.»

Nachdem es lange keinerlei Anzeichen gab, dass Sauber sich verbessern würde, zeigte sich Hülkenberg beeindruckt, wie sein Team die Wende geschafft habe, warnte aber vor zu großen Erwartungen, dass es so erfolgreich wie in Yeongam weitergehen werde. «Suzuka ist ganz anders, sehr schnell und fließend und wir müssen sehen, wie wir unsere Abstimmung hinbekommen, denn die Aerodynamik könnte ganz anders sein. Man darf so etwas wie in Korea nicht jedes Wochenende erwarten. Wir können uns um die Top Ten positionieren, das ist das erste Ziel und dann können wir weitersehen.»

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