Jenson Button: «Honda machte einen Riesenschritt»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Jenson Button: ««Wenn man aus dem Cockpit steigt und sieht, dass man der Siebzehnte in der Startaufstellung ist, dann ist man natürlich enttäuscht»

Jenson Button: ««Wenn man aus dem Cockpit steigt und sieht, dass man der Siebzehnte in der Startaufstellung ist, dann ist man natürlich enttäuscht»

McLaren-Honda-Star Jenson Button machte nach dem Qualifying zum Malaysia-GP kein Geheimnis aus seiner Enttäuschung über den 17. Startplatz. Trotzdem hatte er auch Gutes zu berichten.

Für McLaren-Honda war das Qualifying von Malaysia schon vor dem grossen Regen gelaufen: Jenson Button und Fernando Alonso belegten nach den ersten 18 Minuten die Plätze 17 und 18 und verpassten damit den Sprung ins Q2.

Obwohl Button sich im Team-internen Duell gegen seinen schnellen Teamkollegen durchsetzen konnte, stand ihm die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben, als er sich den Fragen der TV-Reporter stellte.​Der Weltmeister von 2009 gestand denn auch: «Wenn man aus dem Cockpit steigt und sieht, dass man der Siebzehnte in der Startaufstellung ist, dann ist man natürlich enttäuscht, das ist immer so.» Der 35-Jährige aus Frome fügte aber auch an: «Aber wenn wir uns anschauen, welche Fortschritte wir erzielen konnte, dann ist da schon ganz viel besser geworden.»

Der Brite ist überzeugt: «Wir werden morgen besser dastehen, denn ich glaube, im Renntrimm mit mehr Sprit an Bord sind wir sehr viel konkurrenzfähiger. Honda hat einen Riesenschritt nach vorne gemacht, das wird sich morgen sowohl bei der Effizienz als auch beim Spritkonsum bemerkbar machen. Wir mussten im ersten Rennen unglaublich viel Sprit sparen, bis zu 20 Prozent! Das wird diesmal sehr viel einfacher für uns und ich bin überzeugt, dass unser Tempo das morgen auch widerspiegeln wird. Natürlich wird es trotzdem nicht einfach.»

Sein Ziel für das Rennen bleibt dennoch bescheiden, wie Button betont: «Im vergangenen GP kam ich 38 Sekunden hinter dem Zweitletzten ins Ziel. Wenn wir diese Lücke verkleinern können, sollten wir schon glücklich sein mit unserem Fortschritt. Schliesslich haben wir diesen in nur zwei Wochen und ohne einen Testkilometer zurückgelegt zu haben erzielt.»

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