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Wie schwierig die Entscheidungsfindung im aktuellen Formel-1-Machtgefüge ist, spiegelt sich beispielsweise in den bescheidenen Sparübungen, auf die sich die Machthaber der Königsklasse bisher einigen konnten. Obwohl sich die Teamchefs seit Jahren einig sind, dass der Sport zu teuer geworden ist und folglich Massnahmen beschlossen werden müssten, um diesem Trend entgegenzuwirken, ist auf diesem Gebiet bisher nicht viel passiert.
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Das liegt nicht zuletzt daran, dass sich die Rennställe bei der Formulierung der Regeln mitreden dürfen, ist Gerhard Berger überzeugt. Der ehemalige GP-Pilot und frühere Toro Rosso-Mitbesitzer erklärte in einem Interview mit den Kollegen von Motorsport.com: "Obwohl ich viel Respekt vor den Teams und ihren grossen Budgets habe, denke ich, dass die Regeln ohne die Rennställe gemacht werden müssen." Der 55-jährige Tiroler betonte: "Es liegt nicht an den Teams zu entscheiden, was der Sport braucht oder wie die Show aussehen muss. Sie sollten einfach nur die Anforderungen erfüllen, die das Reglement vorschreibt. So war es früher und so sollte es auch wieder sein. Denn die Teams haben ganz unterschiedliche Bedingungen, Budgets und so weiter. Ihre Ansichten werden also immer auseinandergehen."
Berger warnt auch: "Viele Leute sind der Ansicht, dass sich was ändern muss. Und viele Leute haben ganz unterschiedliche Meinungen darüber, was sich ändern sollte. Es gibt sehr viele verschiedene Interessenkonflikte. Das Hauptproblem besteht zur Zeit darin, Ideen überhaupt umzusetzen. Einige Ideen sind natürlich besser als andere. Doch die Umsetzung ist in jedem Fall schwierig, weil jeder im Entscheidungsprozess mitreden darf: Die FOM, die FIA und immer auch die Teams. Und natürlich hat jeder seine eigenen Interessen, deshalb schaut am Ende nur ganz wenig dabei raus."
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