Massa: Jules Bianchi hat uns näher zusammengebracht
Der Tod von Jules Bianchi hat in der Formel 1 eine Menge verändert. Nicht nur die Verbesserung der Sicherheit steht im Fokus, auch die Piloten sind enger zusammengerückt.
Das glaubt Williams-Pilot Felipe Massa. Bianchi lag nach seinem Unfall beim GP in Suzuka im vergangenen Jahr rund neun Monate lang im Koma, ehe er eine Woche vor dem Rennen in Ungarn verstarb.
Massa selbst stand dem Franzosen sehr nahe, was alleine schon der Tatsache geschuldet war, dass beide mit Nicolas Prost den gleichen Manager hatten. "Nach einem solchen Moment, rücken die Fahrer enger zusammen – das Band wird stärker", sagte der Brasilianer "Globo".
"Für den Sport war das, was Jules passiert ist, im Allgemeinen ein sehr trauriger Moment. Es war kein normaler Crash, es war eine Kollision mit einem Traktor. So viele Dinge haben sich daraufhin verändert, wie zum Beispiel das virtuelle Safety Car", sagte Massa.
Es sei aber nicht nur das, so Massa. "Jules war auch ein großartiger Freund. Wir haben uns oft gesehen, also war es eine andere Freundschaft als die, die Fahrer normalerweise haben. Es war sehr traurig und ist somit ein weiterer Grund, dass die Formel 1 weiter für die Sicherheit der Fahrer kämpft."
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