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HWA in Monaco ohne Punkte: «Ein wilder Kampf»

In einem harten Rennen in Monaco mit vielen Attacken und Fahrzeugberührungen kommt HWA mit beiden Fahrzeugen ins Ziel. Stoffel Vandoorne verpasste die Punkte als Elfter knapp.

Formel E

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Unter bewölktem Himmel über dem Hafen von Monaco verlief der Vormittag im mondänen Fürstentum für HWA reibungslos. Beide Piloten spulten in den Trainings-Sessions auf dem nur 1,76 km langen Kurs konzentriert ihre Runden ab, nur bei der Pace fehlte ein kleines Stück zur Spitze.

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Im Qualifying lieferte Stoffel eine fehlerfreie Vorstellung ab, Startplatz zehn bedeutete eine gute Ausgangslage. Gary hatte bei seiner schnellen Runde leichten Kontakt mit der Streckenbegrenzung und belegte zunächst Rang 20. Nach Strafen für mehrere andere Fahrer ging er von Position 17 aus ins Rennen.

Mit einem guten Start machte Stoffel gleich zu Beginn einen Platz gut und rückte auf den neunten Rang vor. Diese Position verteidigte er lange souverän, ehe es zur Rennmitte ereignisreich wurde. Zunächst musste der frühere Formel-1-Fahrer nach einem gescheiterten Überholversuch zwei Kontrahenten vorbeiziehen lassen. Aber Stoffel konterte umgehend mit einem geschickten Manöver in der Haarnadelkurve am Hafen und befand sich wieder in den Top 10.

Unter Zuhilfenahme des Fanboosts verteidigte Stoffel seinen neunten Platz zunächst noch, ehe er Robin Frijns und Mitch Evans passieren lassen musste. In den letzten Runden ging es hin und her: Stoffel profitierte von der Kollision zweier vor ihm platzierter Fahrer und eroberte Rang neun zurück, doch in der vorletzten Runde fiel er wieder aus den Punkten heraus.

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Mit einem Angriff auf den letzten Metern fuhr Stoffel noch von Platz zwölf auf Rang elf nach vorne. Am Ende aber fehlte ihm eine Position, um nach der Pole in Hongkong und dem dritten Platz in Rom zum dritten Mal in dieser Saison zu punkten.

Gary Paffett hielt sich im hinteren Teil des Feldes aus allen Schwierigkeiten heraus. Der DTM-Champion absolvierte mit seinem Venturi VFE05 ebenfalls die komplette Renndistanz und kam als 14. ins Ziel.

Stimmen zum Rennen

Stoffel Vandoorne (27, Belgien, Startnummer 5), Platz 11 Es war ein sehr hartes Rennen - wirklich ein wilder Kampf da draußen. Ich glaube, es gibt keine Stelle an meinem Fahrzeug, die nicht berührt wurde. Ich hatte in ein paar Situationen einfach kein Glück und habe dabei Plätze verloren. Wir sind eigentlich kein schlechtes Rennen gefahren, haben einen guten Job gemacht und keine verrückten Dinge versucht. Die Punkte schienen greifbar, aber es sollte nicht sein.

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Gary Paffett (38, England, Startnummer 17), Platz 14 Ein hartes Rennen nach Startplatz 17. Hier ist es wirklich schwer zu überholen, noch schwerer als auf den anderen Formel-E-Strecken. Letztlich ging es darum, sich aus allen Schwierigkeiten herauszuhalten und dabei ein paar Plätze gut zu machen. Das ist mir am Ende als 14. gelungen. Leider hat es diesmal nicht zu Punkten gereicht, aber da muss ich mich an die eigene Nase fassen, weil mein Qualifying nicht gut genug war.

Ulrich Fritz, Teamchef HWA RACELAB Zunächst einmal sind wir glücklich darüber, dass wir das Rennen mit beiden Fahrzeugen ohne Unfälle beendet haben. Die Pace ist da und die Zuverlässigkeit der Autos wird besser und besser. Natürlich haben wir uns an diesem Wochenende Punkte erhofft, aber es sollte nicht sein. Überholen ist wirklich schwierig auf dieser Strecke, immer wieder gab es Berührungen mit anderen Fahrern, was es für Stoffel und Gary schwer machte. Gratulation an Felipe und Venturi zum Podium bei ihrem Heimrennen. Jetzt freuen wir uns auf Berlin.

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