8h Laguna Seca: Audi holt sich den globalen GT3-Titel

Von Oliver Müller
Intercontinental GT Challenge
Gewann die 8 Stunden von Laguna Seca: Der Audi R8 LMS von Land-Motorsport

Gewann die 8 Stunden von Laguna Seca: Der Audi R8 LMS von Land-Motorsport

Mit einem Doppelsieg beim Saisonfinale in Laguna Seca sichert sich Audi die Markenwertung in der Intercontinental GT Challenge. Christopher Haase, Kelvin van der Linde und Christopher Mies mit starkem Rennsieg.

In der Nacht von Sonntag auf Montag endete auf der 3,602 Kilometer langen Strecke von Laguna Seca die dritte Saison der Intercontinental GT Challenge. Und nach vier Rennen auf vier unterschiedlichen Kontinenten konnte am Ende Audi jubeln. Denn durch einen Ingolstädter Doppelsieg wurde der als Tabellenführer nach Kalifornien gereiste Hersteller Mercedes-AMG noch abgefangen. «Unsere Bilanz nach drei Jahren in der Intercontinental GT Challenge mit fünf von sechs möglichen Titeln zeigt, zu was unser Audi R8 LMS fähig ist», freute sich Audi-Kundensportleiter Chris Reinke.

Der im 8-Stunden-Rennen von Laguna Seca siegreiche R8 LMS von Christopher Haase, Kelvin van der Linde und Christopher Mies hatte den letzten Saisonlauf bereits von der Pole-Position aus gestartet und zu Beginn auch bestimmt. Jedoch warfen zwei Durchfahrtsstrafen das Fahrzeug zwischenzeitlich etwas zurück. Eine clevere Boxenstrategie vom betreuenden Team Land-Motorsport brachte das Fahrzeug wieder nach vorne und schließlich zum Triumph. «Ich bin sehr glücklich, dieses Rennen zum zweiten Mal gewonnen zu haben. Ich muss zugeben, dass wir etwas besorgt waren, als wir die Strafen nehmen mussten. Aber dank einer exzellenten Strategie gelang es uns, wieder an die Spitze zu kommen. Ich würde gerne nächstes Jahr wiederkommen, um dieses Rennen zum dritten Mal in Folge zu gewinnen», meinte der aus dem ADAC GT Masters bekannte Kelvin van der Linde.

Rang zwei ging an die Markenkollegen Markus Winkelhock, Dries Vanthoor und Robin Frijns, die jedoch in einem R8 LMS vom belgischen Team WRT saßen. Das Podium in Laguna Seca komplettierte der Mercedes-AMG GT3 von Tristan Vautier, Maxi Buhk und Maro Engel (SunEnergy1 Racing). Dadurch sicherte sich der Franzose Vautier die Fahrerkrone in der Intercontinental GT Challenge 2018. «Es ist schade, diesen Titel nicht mit Raffaele Marciello teilen zu können, da wir alle Rennen zuvor gemeinsam bestritten hatten», erklärte Vautier.

Mercedes hatte das Duo Marciello/Vautier für Laguna Seca auf zwei verschiedene AMG GT3 gesetzt, um so die Chancen im Titelfight zu erhöhen. Marciello fuhr ein sehr aggressives Rennen, was zu einigen Zwischenfällen führte, die ihn nach mehrmaliger Rennführung letztendlich entscheidend zurückfallen ließen. Zusammen mit den Wagenpartnern Lewis Williamson und Maximilian Götz lief er letzten Endes auf Position sieben ein.

Rang vier ging an den Porsche 911 GT3 R von Romain Dumas, Frédéric Makowiecki und Dirk Werner. «Einerseits sollten wir froh sein, denn wir hatten ein sauberes Rennen. Andererseits war unser Porsche im Training schneller, und zum Podium fehlte am Ende nur eine Position», erklärte Werner. Das Trio fuhr in Kalifornien ein Fahrzeug vom lokalen Team Wright Motorsports und nicht wie in der Intercontinental GT Challenge sonst üblich eines vom Werksteam Manthey-Racing.

Auch in der GT4-Klasse war Audi erfolgreich. Hier triumphierten Vesko Kozarov, David Roberts und Max Faulkner im R8 LMS von Rearden Racing. Die Intercontinental GT Challenge geht nun in die Winterpause. Saisonauftakt 2019 sind die 12 Stunden von Bathurst am 3. Februar. Hier das Ergebnis aus Laguna Seca.

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