Stephan Katt hält seine WM-Ziele 2015 geheim

Von Michael Schubert
Langbahn-GP
Stephan Katt glaubt gut vorbereitet zu sein

Stephan Katt glaubt gut vorbereitet zu sein

Kommenden Donnerstag (Vatertag) findet auf der Sandbahn in Herxheim das erste von vier Finales zur Langbahn-Weltmeisterschaft 2015 statt. Stephan Katt bezeichnet sich als körperlich und mental fit wie lange nicht mehr.

Zufrieden mit sich und der Welt präsentiert sich in diesen Tagen Stephan Katt. Der 35-Jährige ist nach eigenen Angaben körperlich fit und mental gut drauf wie lange nicht mehr. In der Tat scheint die vergangene Saison mit allen Höhen, vor allen Dingen aber Tiefen, im Bewusstsein des gebürtigen Kielers in weite Ferne gerückt. «Ich habe in der Winterpause hart an mir gearbeitet und bei meinem Motorradmaterial ordentlich aufgerüstet», so Katt, der zwar in diesem Jahr erst drei Rennen bestritten hat, dabei aber bereits eine erste Standortbestimmung abgeben konnte. «Die Qualifikation zum Grasbahn-EM-Finale war der eigentliche Startschuss in dieses Rennjahr für mich.»

Was Katt vor zwei Wochen in Swingfield (Großbritannien) zeigte, lies auch härteste Kritiker aufhorchen. Katt: «Der zweite Platz war für mich mehr als nur das Erreichen eines Minimalziels.» Es sei vielmehr die Generalprobe vor der wichtigsten Rennserie des Jahres, der Einzelweltmeisterschaft auf der Langbahn. «Es wird 2015 nur vier Grands Prix geben – da kann ich mir keinen Ausrutscher leisten.»

Den Auftakt macht das Rennen in Herxheim in der Pfalz am Himmelfahrtstag. «Herxheim zählt zu den Bahnen, auf denen ich eigentlich immer sehr gut klarkomme», so der Catman, der besonders motiviert in den ersten von zwei WM-Läufen in Deutschland geht. «Ich weiß worum es geht, doch bin ich ausgesprochen locker vor dem Weltmeisterschaftsauftakt.»

Auch wenn Katt sich nach außen unbeeindruckt vor den anstehenden Aufgaben, die für seine weitere Karriere richtungsweisend sein könnten, gibt – der Schleswig-Holsteiner ist lange im Geschäft, um sich die Tragweite des Wettbewerbs auszurechnen. «Natürlich möchte ich mich auch weiter für die Nationalmannschaft empfehlen und beim Langbahn-Team-WM-Finale dabei sein.»

Dies findet in diesem Jahr ausgerechnet in Katts «Wohnzimmer» auf der Sandbahn in Mühldorf statt: «Als Clubfahrer des MSC Mühldorf wäre ich natürlich gern am 28. Juni für Deutschland am Start. Letztlich wird aber die sportliche Leistung den Ausschlag für die Nominierung geben.»

Mit Prognosen zum eigenen Abschneiden in der Einzel-WM hält sich der Neuwittenbeker genauso zurück wie auf die Frage nach seinen persönlichen WM-Favoriten. Katt: «Ich glaube, die Leistungsdichte im Startfeld war noch nie so eng wie dieses Jahr. Ich denke, mehr als zehn Akteure haben die Chance einen Podestplatz zu erreichen.»

Unbestritten zählt Stephan Katt auch 2015 zu den Kandidaten, die bei der Vergabe des Weltmeistertitels auf der Langbahn ein gewichtiges Wörtchen mitreden werden. Der Unterschied zu den vergangenen Jahren wird im Vorfeld deutlich. Katt wirkt fitter und entschlossener, präsentiert sich ruhiger und ausgeglichener und verzichtet auf Forderungen an sich selbst. Katt mit einem Augenzwinkern: «Ich habe natürlich Ziele und Pläne zusammen mit meinem Team definiert, doch werden diese in diesem Jahr nicht öffentlich gemacht. Ich gebe keine verbalen Steilvorlagen in keine Richtung – das überlasse ich 2015 denjenigen, die so etwas wesentlich besser können.»

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