Aron Canet: «Die KTM ist ein Sieger-Motorrad»

Von Waldemar Da Rin
Moto3

2017 feierte Aron Canet drei Moto3-WM-Laufsiege, 2018 keinen. Deshalb sehnte er sich nach einem Tapetenwechsel. Er fährt jetzt für KTM, Öttl und Biaggi.

Nach fünf Moto3-WM-Jahren auf Honda wagt der dreifache GP-Sieger Aron Canet den Umstieg auf KTM und in das neues Team von Max Biaggi und Peter Öttl.

Aron Canet musste im Herbst wegen einer Verletzung pausieren, er fiel dadurch in der WM vom vierten auf dem sechsten Platz zurück. Der Honda-Pilot hat im Estrella Galicia-0,0-Team von Marc Márquez-Manager Emilio Alzamora seine Erwartungen nicht erfüllt und 2018 keinen WM-Lauf gewonnen. Deshalb entschied er sich für einen Tapetenwechsel und versucht sein Glück jetzt bei KTM und im neuen Max Racing Team.

Er fuhr am Mittwoch in Valencia bereits 1:39,3 min. «Er war schneller als alle anderen Moto3-Fahrer bei diesem Test», stellte Peter Öttl zufrieden fest.

Übrigens: In der Junioren-WM wurden am Wochenende tiefe 1:39er-Zeiten gefahren. Die Pole-Position-Zeit vom Grand Prix 2017 erzielte Jorge Martin mit 1:38,428 min. Beim Grand Prix 2018 waren alle Trainings und das Qualifying samt Warm-up verregnet.

SPEEDWEEK.com hat sich mit dem schnellen Spanier beim Valencia-Test in dieser Woche unterhalten.

Aron, wie war der erste Ausritt auf deinem neuen Arbeitsgerät und in einem neuen Team?

Ganz ordentlich. Aber es ist schon ein ganz anderes Fabrikat, als die Honda. Ich bin aber mit dem ersten Test ganz zufrieden, obwohl ich mich am ersten Tag erst richtig an das Motorrad gewöhnen musste. Am Schluss waren wir recht schnell, vielleicht nicht so schnell, wie es mit dem anderen Motorrad gewesen wäre, mit dem ich doch schon ein paar Jahre gefahren bin, aber das kommt schon noch.

Ich bin mit meinen ersten Test auf einer KTM sehr zufrieden. Wir konnten kontinuierlich die Abstimmung verbessern. Die KTM passt perfekt zu meinen Fahrstil. So konnte ich schnell das Limit finden und starke Zeiten fahren. Auch das Team arbeitet schon sehr gut zusammen. So kann ich mit einen sehr guten Gefühl in die Winterpause gehen.

Was das Team betrifft, ist nicht ganz alles neu. Der Mann vom Data-Recording hat schon 2014 für mich gearbeitet, ein Mechaniker ebenfalls und ein Zweiter hat 2015 für mich geschraubt.

2017 hast du drei WM-Rennen gewonnen, in diesem Jahr warst du viermal Zweiter, also sieglos. Oder war Martin einfach zu stark?

Nein, es war kompliziert, einfach kompliziert. Es gab keinen Sonntag, an dem alles richtig zusammen gepasst hat, darum reichte es nicht für einen Sieg. Hoffen wir, dass es nächstes Jahr wieder besser wird.

Du bist in einem anderen guten Team gelandet. Öttl und Biaggi sind überzeugt, 2019 mit dir zusammen um den Titel fahren zu können.

Davon bin ich auch überzeugt. Die Leute haben viel Erfahrung, die KTM ist ein Motorrad zum Gewinnen und ich bin optimistisch, dass ich auch wieder dazu bereit sein werde.

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