Mit dem Brünn-GP war ich zufrieden

Kolumne von Philipp Öttl
Hier habe ich Livio Loi und Florian Alt hinter mir gelassen

Hier habe ich Livio Loi und Florian Alt hinter mir gelassen

In den Trainings und im Qualifying von Brünn hatten wir Chattering-Probleme. Wir änderten fürs Rennen das Set-up, dann kämpfte ich um Rang 15.

Letzten Mittwoch um fünf Uhr früh sind wir in Ainring nach Brünn gestartet. Ab Mittag bauten wir dann dort im Paddock alles auf. Am Donnerstag machte ich noch meinen Lederkombi und meine Stiefel sauber, das war nach dem Indy-GP nötig. Auch meine Helme bereitete ich vor, da sie noch vom Rennen in Indianapolis schmutzig waren.

Der Jetlag wegen den sechs Stunden Zeitunterschied war am Donnerstag dann auch ganz überwunden.

Am Freitag startete ich mit meinem Aufwärmprogramm. Danach ging ich mit einem guten Gefühl ins erste freie Training. Nachdem ich mich Stück für Stück verbesserte, konnte ich mich mit meiner Kalex-KTM konstant in den Top-20 bewegen.

Dennoch hatten wir Probleme mit Chattering. Im zweiten freien Training hatte ich dann Pech. Mein Motor streikte, dadurch konnte ich keine Runde fahren. Dennoch hatte ich ein gutes Gefühl.

Im dritten freien Training und im Qualifying musste ich den Rückstand, den mir mein fehlendes Training eingebrockt hatte, wieder aufholen. Im Qualifying konnte ich mich noch einmal steigern. Dennoch reichte es nur für Rang 29. Ich konnte keinen Windschatten ergattern und hatte immer noch Probleme mit dem Chattering.

Nach dem Quali war ich eigentlich nicht so enttäuscht, weil ich mit meiner fahrerischen Leistung zufrieden war. Dennoch sah ich, dass ich mit Platz 29 eine sehr, sehr schwierige Ausgangslage für das Rennen hatte.

Ich versuchte, mich wieder etwas aufzubauen. Mit meinen Trainer Franz Dietzinger kommunizierte ich über das Handy. Er fand noch ein paar aufbauende Worte für mich.

Für das Warm-up bauten wir noch die Gabel um. Dies brachte aber keine Verbesserung für mein Chattering-Problem. Dennoch ließen wir nicht locker und stellten das Fahrwerk meiner Kalex-KTM noch einmal um. Klar, es war mit Risiko verbunden, das Fahrwerk-Set-up für das Rennen noch einmal zu verändern.

Vor dem Rennen war ich schon ein wenig nervös. Doch als die roten Lichter der Startampel aufleuchteten, war alles wie weg geflogen. Ich machte einen guten Start. Auch die ersten Runden verliefen gut; ich konnte mich gut nach vorne arbeiten. Ich kämpfte in einer Neuner-Gruppe mit Fahrern wie Fenati und Khairuddin um den 15. Platz. Zum Schluss blieb mir der Rang 17.

Dennoch war ich sehr zufrieden, weil mein Zweikampfverhalten und meine konstanten Rundenzeiten mich zufrieden stellten.

Nach dem Rennen packten wir zügig alles in unseren Auflieger. Danach fuhren meine Mechaniker, mein Papa und ich nach Hause. Am Montag war ich noch zuhause. Am Dienstag ging es von München nach Silverstone. Ich freue mich schon auf Silverstone, da ich die Strecke schon aus dem Red Bull Rookies Cup kenne.

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