MotoGP

Pol Espargaró (KTM): «Wir haben ein anderes Motorrad»

Von - 04.06.2019 15:22

Pol Espargaró gelang beim sechsten Grand Prix der vierte Top-Ten-Platz 2019, dreimal schnitt er einstellig ab – 6., 8. und 9. Jetzt ist er gespannt auf den Heim-GP in Barcelona. Er wirkt nicht euphorisch.

Pol Espargaró (27) erklärte nach dem neunten Platz beim GP von Italien auf dem am Autodromo del Mugello, diese 23-Runden-Hitzeschlacht bei 30 Grad sei vielleicht das härteste Rennen des Jahres gewesen. «Für mich war es hart und anstrengend. Ich habe schon zu Beginn des Rennens viele Fights ausgetragen, mit Morbidelli, Rins, Quartararo. E war heiß! Und diese Piste verlangt jede Runde so viele Richtungswechsel, die mit der KTM ziemlich kräfteraubend sind. Trotzdem haben wir unsere Pace bis zum Schluss tadellos durchziehen können, während etliche andere Fahrer am Schluss schlappgemacht haben. Wir haben unsere Position gut halten können. Ich konnte Fabio Quartararo sogar in der letzten Runde noch schnappen. Das beweist: Bei sehr anspruchsvollen Verhältnissen können wir mithalten und das Tempo durchziehen.»

Red Bull KTM testet in dieser Woche mit Dani Pedrosa und Mika Kallio in Brünn. Pol Espargaró ist jetzt WM-Zehnter (nur 4 Punkte hinter dem WM-Sechsten Miller) und gespannt auf seinen Heim-GP in Catalunya am 16. Juni, am Tag darauf findet ein Montag-Test für alle Teams statt.

«Catalunya ist mein Heimrennen, aber die Piste zählt nicht zu meinen Lieblingsstrecken. Dort habe ich viel Druck, es kommen viele Menschen, auch die ganzen KTM-Bosse werden dort sein, es wird ein wunderbarer Grand Prix. Ich möchte dort ausgezeichnet abschneiden. Aber Ich weiß, dass Barcelona bei uns bisher zu den schwierigsten und schlechtetes Rennen gezählt hat. Aber wir haben seither viel gearbeitet, wir haben jetzt ein anderes Motorrad. Wir werden in Barcelona auch einen anderen Typ Vorderreifen bekommen, der uns vielleicht helfen wird. Wir werden sehen, was wir dort erreichen können.»

Tatsächlich landete Pol Espargaró in Catalunya 2018 auf dem elften Platz, aber sein Rückstand nach 24 Runden lag bei 36,5 Sekunden. 2017 blieb KTM in Catalunya punktelos. Pol Espargaró traf als 18. und Vorletzter im Ziel ein, mit 48,9 Sekunden Rückstand auf Sieger Andrea Dovizioso.

«Aber wir bleiben zuversichtlich. Hoffentlich bewähren sich die Veränderungen, die sich in Le Mans und Mugello so gut bewährt haben, auch beim nächsten Grand Prix», meint Pol. «Das hoffe ich. Und vielleicht bekommen wir ja bis dahin noch weitere neue Teile aus Mattighofen.»

Das Mugello-MotoGP-Ergebnis:

1. Petrucci. 2. Márquez. 3. Dovizioso. 4. Rins. 5. Nakagami. 6. Viñales. 7. Pirro. 8. Crutchlow. 9. Pol Espargaró. 10. Quartararo. 11. Aleix Espargaró. 12. Mir. 13. Lorenzo. 14. Abraham. 15. Iannone. 16. Oliveira. 17. Zarco.

Der WM-Stand nach 6 von 19 Rennen:

1. Márquez 115. 2. Dovizioso 103. 3. Rins 88. 4. Petrucci 82. 5. Rossi 72. 6. Miller 42. 7. Crutchlow 42. 8. Viñales 40. 9. Nakagami 40. 10. Pol Espargaró 38. 

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Mugello-GP: Pol Espargaró (KTM) wehrte sich gegen Viñales und Pirro © Gold & Goose Mugello-GP: Pol Espargaró (KTM) wehrte sich gegen Viñales und Pirro
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