Timo Gottschalk siegt in Kasachstan

Von Toni Hoffmann
Rallye Raid Auto
Yazeed Al_Rajhi/Timo Gottschalk bei ihrem Sieg in Kasachstan

Yazeed Al_Rajhi/Timo Gottschalk bei ihrem Sieg in Kasachstan

Timo Gottschalk hat als Beifahrer von Yazeed Al-Rajhi die fünfte Runde zum FIA-Weltcup für Cross Country Rallyes in Kasachstan gewonnen, Dreifach-Sieg für Mini-Piloten.

Das im hessischen Trebur ansässige Team von X-raid reist nach einer sehr erfolgreichen Rallye aus Kasachstan, der fünften Runde im FIA Weltcup für Cross Country Rallyes, ab: Die beiden Mini John Cooper Works Rally-Crews Yazeed Al-Rajhi (KSA) / Timo Gottschalk (D) und Jakub Przygonski (PL) / Tom Colsoul (B) sowie Vladimir Vasilyev (RUS) / K. Zhiltsov (RUS) in einem weiteren Mini ließen die Konkurrenz hinter sich. Mit diesem zweiten Platz kann Przygonski seinen Vorsprung in der FIA-Gesamtwertung weiter ausbauen. Luc Alphand (F) / Andreas Schulz (D) erreichten im Mini John Cooper Works Buggy den fünften Platz. Victor Khoroshavtsev / Dmitry Pavlov (beide RUS) erreichten bei ihrem Debüt im Mini JCW Rally einen sehr guten sechsten Rang.

Al-Rajhi und Gottschalk schienen in Kasachstan voll in ihrem Element zu sein. Die beiden gewannen vier von sieben Wertungsprüfungen. Ab dem ersten Tag lagen die beiden in Führung und gaben diese die gesamte Rallye über nicht mehr ab. «Das war eine tolle Rallye: lange Tage und sehr anspruchsvoll. Wir hatten einen schönen Fight mit Kuba und den anderen», erzählt Al-Rajhi. «Wir freuen uns, dass wir endlich wieder einen Sieg einfahren konnten. Die Pechsträhne ist hoffentlich vorbei.»

Auch Przygonski und Colsoul gaben im Kampf um den Sieg im FIA Weltcup weiter Vollgas. Das Duo sicherte sich zwei Tagessiege und platzierte sich schlussendlich vor den direkten Konkurrenten in der FIA-Gesamtwertung. Przygonski führt nun mit 186 Punkten vor Vladimir Vasilyev mit 143 Zählern und Martin Prokop mit 137 Punkten. «Die Rallye war bis zum Schluss spannend. Wir hatten einen tollen Kampf mit Yazeed und Vasilyev und freuen uns über unseren zweiten Rang», berichtet Przygonski. «Es waren harte Tage, schließlich sind wir über 2000 Kilometer gegen die Uhr gefahren, mit harter Navigation, schnellen Passagen und schwierigen Dünen.»

Für Alphand und Schulz war es eine Rallye der gemischten Gefühle. Zwei Mal verpassten sie mit Platz zwei knapp einen Tagessieg. «Der Buggy hat seit Abu Dhabi einen Schritt nach vorne gemacht, aber wir müssen noch weiter daran arbeiten», so Alphand. «Am Ende kamen wir ohne Probleme durch und konnten die Zeiten der Spitze fahren. Die Rallye hier in Kasachstan war toll und die Landschaft war fantastisch. Jetzt müssen wir uns aber auf die nächste Rallye konzentrieren.»

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