Unerwünschtes Déjà-vu bei der Baja 500

Von Toni Hoffmann
Rallye Raid Auto
AGM-Jimco X6 SCORE Trophy Truck

AGM-Jimco X6 SCORE Trophy Truck

Rätselraten bei All German Motorsports: Zum zweiten Mal in Folge führt eine gerissene Steuerkette zum vorzeitigen Aus von Armin Schwarz.

Voller Optimismus waren Armin Schwarz und All German Motorsports in die Baja 500, die dritte Runde der SCORE Meisterschaft 2014 gestartet. Doch in der mexikanischen Baja California erlebte die Mannschaft ein unerwartetes und vor allem unerwünschtes Déjà-vu: Zum zweiten Mal in Folge war ein Rennen vorzeitig beendet, weil die Steuerkette im Motor gerissen ist. Das Aus kam bei Rennmeile 95. Bis dahin war die Baja 500 für Armin Schwarz problemlos und nach Plan verlaufen, und der AGM-Jimco X6 SCORE Trophy Truck lag auf dem dritten Rang.

«Um ehrlich zu sein: Momentan stehen wir vor einem Rätsel», räumt Armin Schwarz ein. Denn AGM hatte alles unternommen, damit ein solcher Defekt nicht wieder auftritt. Nach dem Ausfall bei der SCORE Imperial Valley 250 im April hat das Team reagiert und nicht nur den Motor, sondern auch gleich den Motorbauer gewechselt: «Und das ist nicht irgendjemand, sondern ein renommierter Motorbauer. Er war auch erst einmal sprachlos und kann sich momentan noch nicht erklären, wie es zu dem Defekt kam.»  

Der Ursache auf den Grund zu gehen ist nun die vorrangige Aufgabe. «Es gibt noch keine Erklärung. Wir haben einen der besten Motorbauer, der das halbe Starterfeld beliefert, wir fahren exakt den gleichen Motor wie die anderen, und die Steuerkette kommt von einem ganz anderen Zulieferer als die, die uns im April gerissen ist», so Armin Schwarz.  

Umso ärgerlicher ist der Defekt, weil das Rennen bis dahin bestens lief: «Unsere neue Hinterachse hat perfekt funktioniert. Und auch sonst hatten wir keinerlei Probleme. Wir hatten keinen Platten, nichts, obwohl die Strecke wirklich heftig war und viele andere Reifenschäden oder sich festgefahren hatten. Bei Rennmeile 95 lagen wir auf Platz drei und Jesse Jones, der dann am Ende Dritter wurde, lag fast 25 Minuten hinter uns.»  

Doch dann ging plötzlich der Motor aus: «Wir waren auf einem geraden Stück im vierten Gang unterwegs, und ohne Ankündigung, aus heiterem Himmel, war es plötzlich vorbei. Ich wusste sofort genau, was los war, denn genauso hatten wir es ja im April schon erlebt. In dem Moment denkst du nur: Das kann doch gar nicht wahr sein, das kann jetzt einfach nicht sein.»  

Nun werden AGM und der Motorenbauer intensiv nach der Ursache für den Defekt forschen. Das nächste Rennen steht bereits Ende Juli statt, die Freedom 250 in Barstow in Südkalifornien.  

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