Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Josef "Wack" Hofmeister war der erste deutsche internationale Star im Bahnsport. 1949 startete er erstmals als 14-Jähriger in der Jugend-Klasse. Seine größten Erfolge feierte er in den späten 50ern und frühen 60ern des letzten Jahrhunderts: Dreimal Sandbahn-Europameister (1958 bis 1960), damals gab es noch keine Weltmeisterschaft, und sogar viermal hintereinander erster westdeutscher Speedway-Weltfinalteilnehmer im legendären Londoner Wembley-Stadion: 1957 (0 Punkte, 16. Platz), 1958 (2 Punkte, 14. Platz), 1959 (4 Punkte, 12. Platz) und 1960 (6 Punkte, 10. Platz). Die Steigerung um jeweils 2 Punkte ließ sogar die britische Fachwelt aufhorchen und fürchten.
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Wack verließ bereits 1963 als 29-Jähriger die internationale Bühne mit Auftritten unter anderen in Meissen in der damaligen DDR oder im berühmten Wiener Praterstadion. Nach seiner Karriere wurde Hofmeister Anlaufpunkt vieler junger Bahnrennfahrer, die sich bei ihm Tipps holten, wie der tödlich verunglückte Josef "Seppi" Angermüller (†1977) und Karl Maier, der viermalige Sandbahn-Weltmeister. Oder der spätere Weltmeister-Tuner Otto Weiss, der mich an den Jubiläums-Geburtstag erinnerte und Wack seit 60 Jahren als Freund bezeichnet. Jahr für Jahr ist Josef Hofmeister bei einigen Bahnrennen und noch mehr Jubiläumsfeiern gern gesehener Gast, der immer eine Anekdote der damaligen Zeit zum Besten gibt. Herzlichen Glückwunsch Wack!
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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