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Pedercini: Weshalb Saeed Al Sulaiti (30) fahren darf
Sportlich hat sich der Katari Saeed Al Sulaiti nicht unbedingt für die Superbike-WM empfohlen. Für Pedercini Kawasaki ist er trotzdem interessant: Der katarische Verband QMMF bezahlt die Unternehmung.
Superbike WM
Im Artikel erwähnt


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"Weißt du, was mein Name bedeutet", fragte mich Saeed Al Sulaiti beim Kennenlernen. "Saeed bedeutet glücklich."
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Und glücklich ist der Katari dieser Tage, schließlich steht er vor dem größten Abenteuer seines Lebens, seiner ersten Saison in der Superbike-WM. Der 30-Jährige ist der erste arabische Fixstarter in dieser Meisterschaft. Zu verdanken hat er das der Förderung durch den katarischen Motorsport-Verband QMMF, der für seinen Platz bei Pedercini Kawasaki aufkommt. Trotz aller Bemühungen mit MotoGP-, Superbike, Endurance- und Motocross-WM ist Katar nach wie vor motorsportliches Niemandsland. Die Fans in der Wüste vor der Hauptstadt Doha lassen sich alle persönlich begrüßen, das Land profitiert in erster Linie durch die Fernsehübertragungen von den Rennen – so soll der Tourismus angekurbelt werden. Teamchef Lucio Pedercini ist in seiner malerischen Ausdrucksweise äußerst optimistisch: "Al Sulaiti kommt aus einem Land, das großes Interesse an unserem Sport zeigt. Indem wir ihm unser Vertrauen entgegenbringen, wollen wir in einer Region mit viel Potenzial Türen öffnen. Wir wollen den Motorsport in Katar voranbringen, bislang gibt es dort nur wenige talentierte Fahrer. Wir wollen beweisen, dass unserer beider Kulturen die gleiche Hingabe besitzen, gute Resultate zu erreichen. Wir werden uns zusammen verbessern und Saeed wird sich von seiner besten Seite zeigen."
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Die Realität ist weniger blumig: Pedercini hat seit Jahren das System, dass ein talentierter junger Fahrer für gute Ergebnisse sorgen soll, während ein zweiter Fahrer für die Sicherung des Budgets sorgt. Die Fahrerpaarung 2016 passt in dieses Schema: Bei den rührigen Italienern ist der Franzose Sylvain Barrier und Al Sulaiti unter Vertrag.
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