Jonsson mit neuem Tuner

Von Katja Müller
Speedway-GP
Jonsson mit Blomfeldt will zurück in die Weltspitze

Jonsson mit Blomfeldt will zurück in die Weltspitze

Der Schwede Andreas Jonsson vertraut in der kommenden Saison auf die Tuning-Künste von Carl Blomfeldt, jener Mann, der Tony Rickardsson zu seinen sechs WM-Titeln verhalf.

«Ich habe das Gefühl, dass es Zeit ist, mein Team etwas zu verändern. Es ist jetzt schon einige Jahre gleich, und ich hoffe, dass Carl Blomfeldt etwas neuen Wind ins Team bringt», sagt Jonsson.
Der schwedische Speedway-Profi hat eine durchwachsene Saison hinter sich. Im Grand Prix konnte er nur beim Rennen in Göteborg (Platz 3) und in Bromberg (Platz 1) überzeugen. Dazwischen holte er in vier WM-Läufen nur magere 18 Punkte.

Jonsson hofft, durch den Tuner-Wechsel nächstes Jahr wieder in der Weltspitze dabei zu sein. Er vertraut auf die Erfahrung, die Blomfeldt mit Jonssons Landsmann und Multi-Champion [*Person Tony Rickardsson*] sammelte.

«Ich kann genau sagen, was letztes Jahr mein grösstes Problem war: Ich war einfach nicht sicher, welches Bike das Beste ist. Ich habe immer wieder hin und her gewechselt. Fahrerisch hatte ich keine Probleme. Ich habe nur Probleme mit der Abstimmung, weiss nicht genau, wann was das Richtige ist. Ich hoffe, dass Carl mir dabei helfen kann», gibt Jonsson zu.

Eine Garantie für einen WM-Titel ist Blomfeldt natürlich nicht, weiss der Schwede, dessen beste WM-Platzierung Rang 4 ist (2006): «Carl ist nur ein Teil des Teams. Er wird mir mit der Abstimmung helfen. Er wird sozusagen mein Trainer. Wir arbeiten erstmal ein Jahr zusammen und sehen dann, wie es weitergeht. Aber ich hoffe, dass er mir hilft, besser zu werden. Die Leute sagen jetzt vielleicht, dass es jetzt klappen muss. Aber Carl an meiner Seite ist keine Garantie. Ich bin ein anderer Typ als Tony, und Carl war auch einige Jahre nicht mehr im Speedway-Sport vertreten. Er hat einige Erfolge zu verbuchen, aber das ist Geschichte. Nun müssen wir hart arbeiten, wir beginnen bei Null.»

Der 30-Jährige hat für den Grand Prix 2011 eine Wildcard bekommen, weil er mit dem neunten Gesamtrang die direkte Qualifikation verpasste. Neben Jonsson bekamen der Däne [*Person Nicki Pedersen*], [*Person Janusz Kolodziej*] aus Polen sowie der Russe [*Person Emil Sajfutdinov*] eine Wildcard.

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