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Glückloser Manx GP für Julian Trummer und Ivo Ladde
Pech hatten der Österreicher Julian Trummer und der Schweizer Ivo Ladde beim diesjährigen Manx Grand Prix. Wie die britischen TT-Legenden John McGuinness und Michael Dunlop sahen sie keine Zielflagge.
Tourist Trophy
Im Artikel erwähnt



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Neben der Tourist Trophy Ende Mai/Anfang Juni ist der Manx Grand Prix Ende August für die Gilde der Straßenrennfahrer ein weiterer Höhepunkt der Rennsaison, bei dem sie auf der Isle of Man ein zweites Mal die Gelegenheit haben, auf dem berühmt berüchtigten Snaefell Mountain Course ihre Runden zu drehen.
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Neben den beiden erfolgreichen TT-Legenden John McGuinness, der Brite liegt mit 23 Siegen hinter Joey Dunlop (26) an der zweiten Stelle der ewigen Bestenliste, und Michael Dunlop, der Nordire hat bereits 21 TT-Siege auf seinem Konto, fanden sich mit dem Österreicher Julian Trummer und dem Schweizer Ivo Ladde auch zwei deutschsprachige Fahrer in den Nennlisten. Für Trummer begann die Veranstaltung mit einer kleinen Enttäuschung. Trotz seiner Rundenzeiten, die er bei der heurigen TT gezeigt hatte, wurde er bei der Classic Superbike nicht in den gesetzten Top-20 berücksichtigt. Im Training hieß das für ihn, dass er immer wieder auf langsamere Fahrer auflief. Trotzdem reichte es zur zwölftbesten Trainingszeit. Der Österreicher startete mit viel Selbstvertrauen ins Rennen. Bei Halbzeit lag er mit seiner Kawasaki ZX-R750 an der siebenten Stelle. Nach dem Boxenstopp nahm sein Motorrad nur widerwillig den Dienst wieder auf, was den Rückfall auf Rang 9 bedeutete. Wie bei Michael Dunlop war für ihn aber nach der dritten Runde ohnedies Schluss.
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"Die Jungs haben einen sauberen und sehr schnellen Pitstop hingelegt, leider konnte ich dann das Bike nicht starten. Nach einem anständigen Anlauf hat es dann endlich doch geklappt, aber ich habe eine Minute Zeit verloren. Kurz vor Ende der dritten Runde habe ich bemerkt, dass die Temperatur plötzlich anstieg. Bei Start/Ziel war mein Lederdress vom überlaufenden Bike nass."
"Heute bin ich wirklich absolut enttäuscht, aber nicht nur für mich, sondern vor allem für die Jungs von TC Racing/DP Coldplaying. Sie haben die ganze Woche extrem hart gearbeitet, um mir ein Top-Motorrad hinzustellen. Sie hätten es so verdient gehabt eine Zielankunft zu feiern. Aber das ist Racing, speziell Classic Racing."
Auch der zweite deutschsprachige Teilnehmer sah keine Zielflagge. Im Junior Manx Grand Prix hatte Ivo Ladde eine Spitzenposition im Visier. Vor der letzten Runde lag der Schweizer Kawasaki-Pilot unter 41 Fahrern an der elften Stelle, doch seine Boxenmannschaft von TC Racing/DP Coldplaying wartete im Zielbereich vergeblich auf ihren Schützling. "Bis in den letzten Sektor der letzten Runde verlief alles wie geplant. Ich hatte einen guten Start und einen optimalen Boxenstopp. Etwa vier Minuten vor dem Ziel ist plötzlich ein Kaninchen vor mir aus dem Nichts aufgetaucht. Ich war dadurch kurz abgelenkt und bin zu Sturz gekommen", berichtete der Eidgenosse von seinem Missgeschick.
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"Nach vier Stunden Spitalaufenthalt, dem Einrenken meiner Schulter und dem Schienen von meinem Fuss, konnte ich die Klinik wieder verlassen. Es geht mir den Umständen entsprechend gut und ich werde demnächst die Heimreise antreten. Vielen Dank an das TC Racing-Team und die Ersthelfer für die gute Betreuung." Nachdem John McGuinness erst gar nicht zum Classic Senior Manx GP antreten konnte, weil sein Motorrad nach einem Defekt nicht rechtzeitig fertig wurde, ging der Sieg an den Nordiren Lee Johnston, der den Italiener Stefano Bonetti knapp hinter sich lassen konnte. Den dritten Platz holte sich der Ire Mike Browne, der zuvor das Lightweight-Rennen gewonnen hatte. Der Sieg im Rennen der Classic Superbike ging an den Briten Rob Hodson vor dem Lokalmatador Nathan Harrison und dem Australier David Johnson und der Junior Manx Grand Prix wurde eine Beute des Italieners Francesco Curinga, der die Briten Chris Moore und Marc Colvin deutlich hinter sich lassen konnte.
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