Schweden-Leader Tänak: «Ein guter Morgen!»

Von Toni Hoffmann
WRC

Der Tabellendritte Ott Tänak hat am Samstagvormittag auf der zweiten Etappe nach der elften Prüfung der zweiten Station der Rallye-Weltmeisterschaft im winterlichen Schweden einen komfortablen Vorsprung herausgefahren.

Der WM-Dritte Ott Tänak kann sich im Toyota Yaris WRC allmählich gemütlich machen. Nach elf von 19 Prüfungen des zweiten WM-Laufes lag er schon 33,8 Sekunden vor Andreas Mikkelsen im Hyundai i20 WRC und satte 50,7 Sekunden vor Elfyn Evans im Ford Fiesta WRC von M-Sport.

«Das war ein guter Morgen für uns. Wir hatten auf den ersten beiden Prüfungen gute Zeiten. Ich habe auch gleich einen guten Rhythmus gefunden», freute sich Tänak, der schon gleich zu Beginn des dritten Rallyetages wieder das Kommando übernahm.

«Es ist okay, ich würde gerne etwas schneller sein. Wir müssen einige Änderungen vornehmen, um das Tempo steigern zu können. Ich muss die Handbremse sehr oft benutzen», führte Mikkelsen an.

Nicht ganz zufrieden zeigte sich Elfyn Evans. «Das war nicht unbedingt der beste Morgen für uns. Mein Gefühl für das Auto ist zwar gut, aber wir kommen nicht auf den richtigen Speed.» Sein am Vortag führender Teamkollege Teemu Suninen landete mit seinem Fiesta für 90 Sekunden in einer Schneebank und fiel auf den achten Platz (+ 1:24,1) ab.

Der Vorjahressieger Thierry Neuville hat sich im Hyundai i20 WRC inzwischen vom siebten auf den vierten Rang vorgekämpft und lag nur noch 1,1 Sekunden hinter Evans. «Unser Auto fühlt sich gut an, aber auf diesen schnellen, kurvenreichen Pisten verlieren wir Zeit. Wir müssen weiterkämpfen», sagte Neuville, dem mit nur eine Sekunde Abstand Esapekka Lappi im Citroën C3 WRC sehr dicht folgte.

Lappis gestern gescheiterter Teampartner Sébastien Ogier, mit einem Rückstand von 21:02,3 Minuten auf der 36. Position, ist mehr unter dem Motto «just for fun» auf den verschneiten Waldwegen in Värmland unterwegs. «Das einzige, was wir machen können, ist alles zu versuchen und wenigstens Spaß zu haben. Die Prüfungen lassen sich gut fahren», äußerte sich der sechsfache Weltmeister Ogier, der schon dreimal den Winter-Klassiker gewonnen hatte.

Mit einem Rückstand von 37:34,3 Minuten, bedingt durch sein frühes Ausscheiden auf der vierten Prüfung, wurde der Doppelweltmeister Marcus Grönholm bei seinem Comeback nach einer neunjährigen Pause im von seinem eigenen GRX-Team eingesetzten Toyota Yaris WRC «unter ferner liefen» geführt. «Es ist nun besser. Heute gibt es Prüfungen, an die ich mich noch ein wenig erinnere», meinte Grönholm, der fünfmal in Schweden siegreich war.

Rallye Schweden - Stand nach der 11. von 19 Prüfungen:

Platz

Team/Auto

Zeit/Diff.

1.

Tänak/Järveoja (EE), Toyota

1:43:32,7

2.

Mikkelsen/Jaeger (N), Hyundai

+ 33,8

3.

Evans/Martin (GB), Ford

+ 50,7

4.

Neuville/Gilsoul (B), Hyundai

+ 51,8

5.

Lappi/Ferm (FIN), Citroën

+ 52,8

6.

Meeke/Marshall (GB), Toyota

+ 58,8

7.

Loeb/Elena (F/MC), Hyundai

+ 1.15,1

8.

Suninen/Salminen (FIN), Ford

+ 1:24,1

9.

Tidemand/Floene (S/N), Ford

+ 2:18,4

10.

Veiby/Andersson (N/S), VW

+ 3:09,4

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