DTM

«Oberburner»: Was sagen die DTM-Fahrer zur Formel E?

Von - 09.12.2017 12:27

Am vergangenen Wochenende startete die Formel E in ihre vierte Saison. Was halten aktuelle DTM-Fahrer von der Elektroserie?

Keine Frage, die Formel E polarisiert, vor allem, was den Sound betrifft. Oder auch die Geschwindigkeit. In der DTM geht es laut zu, die Boliden sind schnell, und in der Tourenwagenserie gehen dann auch die Meinungen auseinander, was die Formel E betrifft.

«Ich schaue mir die Rennen ab und zu an», verriet Mercedes-Pilot Lucas Auer. Hin und weg ist Auer nicht. Aber der 23-Jährige weiß: «Als junger Bursch musst du für alles offen sein.» Denn: Nach der kommenden Saison steigt sein Arbeitgeber aus der DTM aus und wird ein Jahr später in die Formel E einsteigen. Auers Ziel ist zwar die Formel 1, doch wenn dort alle Türen zu sind, braucht es Alternativen. Und klar: Auer wäre schlecht beraten, wenn er sich mögliche Türen von vorneherein selbst zuschlägt.

Doch wäre die Serie auch etwas für die alten Hasen wie Mattias Ekström oder Timo Glock? «Ich kann mich noch nicht damit anfreunden. Vielleicht müsste ich es mal fahren und schauen, ob es mir Spaß macht», meinte der BMW-Pilot. Ekström hingegen weiß: «Timo ist ein typischer Formel-E-Fahrer, das ist genau die richtige Motorleistungskategorie für dich.»

Glock wiederum schießt zurück: «Dann könntest du ja gar nichts mehr fahren. Es gibt ja nichts Langsameres als die Formel E.» In der Elektroserie haben die Autos eine Maximalleistung von 200 Kilowatt (272 PS) im Qualifying, im Rennen von 231 PS. Zum Vergleich: In der DTM sind die Boliden mit rund 500 PS ausgestattet, was den Fahrern immer noch viel zu wenig ist.

Ekström glaubt aber, dass der Konkurrenzkampf in der Formel E ein Highlight wird. «Vom Wettbewerb her wird die Formel E wahrscheinlich der Oberburner. Von den Autos bin ich nicht so begeistert, aber von dem Kampf auf jeden Fall. Die ganzen Marken und so ein buntes Feld: Wann gab es das zuletzt?» In dieser Saison ist aus deutscher Sicht Audi werksseitig eingestiegen, BMW folgt in einem Jahr, Mercedes und Porsche in zwei.

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