Assen, Lauf 2: Suzuki und Aprilia auf dem Podium und ein belgischer Sieger
Der zweite Lauf der Sportbike-WM 2026 auf dem TT Circuit Assen war von der ersten bis zur letzten Runde spannend und umkämpft. Der Belgier Ferre Flaarackers (Suzuki) holte sich den Sieg.
Auch in der neuen Sportbike-WM basiert die Startaufstellung für das zweite Rennen nicht allein auf der Superpole. Für die ersten neun Positionen wird die schnellste Rennrunde vom Samstag herangezogen, ab dem zehnten Startplatz das Qualifying. Von der Pole-Position ging Ferre Fleerackers (Suzuki) ins Rennen, gefolgt von Carter Thompson (Yamaha) und Matteo Vannucci (Aprilia). Lauf-1-Sieger Jeffrey Buis startete von der fünften Position. Für Kove-Pilot Phillip Tonn blieb es bei Startplatz 25.
Der um 13:00 Uhr gestartete zweite Lauf ging über zwölf Runden. Mit 10 Grad Celsius war es deutlich kühler als am Samstag. Den Sprint zur ersten Kurve gewann Fleerackers, dahinter reihten sich Artigas, Thompson und Buis ein. Aus der ersten Runde kam aber Buis als Führender, der seinen Suzuki-Teamkollegen sowie Elia Bartolini (Triumph) und David Salvador (Kawasaki) im Schlepptau hatte. Tonn lag an 28. Stelle.
An der Spitze setzte sich eine Gruppe mit 13 Piloten ab. In jeder Kurve änderten sich die Positionen und auch die Führung wechselte mehrfach – meistens zwischen den Suzuki-Piloten. In Runde 3 fuhr Xavi Artigas (Kawasaki) in 1:42,400 min die schnellste Rennrunde.
In Runde 5 stürzte Bartolini und mancher Pilot bekam Probleme, die hohe Pace der Spitzengruppe mitzugehen. Bei Halbzeit hatten sich Buis, Loris Veneman (Kawasaki), Salvador und Flerrackers leicht abgesetzt, doch die Top-12 fuhren weiterhin innerhalb von nur 1,3 sec. Tonn hatte sich auf Platz 20 vorgearbeitet und hatte Anschluss bis Platz 14.
Für Fenton Seabright war das Rennen eigentlich schon vor dem Start gelaufen. Wegen verschiedener Vergehen musste der Triumph-Pilot insgesamt drei Long-Lap absolvieren – in der siebten Runde stürzte der Engländer.
Wie in der 300er-WM macht sich der Windschatten auch in der Sportbike-Kategorie bemerkbar, wenn auch etwas weniger extrem. Auf der Geraden rückte das Feld immer wieder eng zusammen. Mit Aprilia, Kawasaki, Kove, Suzuki, Triumph und Yamaha war jede Marke in der vorderen Gruppe vertreten.
Zwei Runden vor dem Ende war der Ausgang weiterhin völlig offen. Die ständigen Überholmanöver an der Spitze sorgten dafür, dass es keinen erfolgreichen Fluchtversuch gab.
Suzuki-Sieger und das erste Aprilia-Podest
Buis ging als Führender in die letzte Runde, doch in den letzten Kurven setzte sich Fleerackers durch und holte den ersten Sieg eines Belgiers in der seriennahen Weltmeisterschaft seit Xavier Siméon in der Superstock-1000-Serie.
Als Zweiter kreuzte Matteo Vannucci die Ziellinie und sorgte damit für das erste Top-3-Ergebnis von Aprilia in der Sportbike-WM. Dritter wurde Lokalmatador Jeffrey Buis.
Die beste Kawasaki brachte David Salvador auf der vierten Position ins Ziel. Für Triumph sorgte Bruna Ieraci als Siebter für das beste Ergebnis. Carter Thompson (Yamaha) wurde Neunter und Benat Fernandez (Kove) Elfter.
Phillip Tonn wurde 19.
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