Assen, Qualifying: Doppel-Pole für die Niederländer Veneman und Buis
In der Superpole-Session der Sportbike-WM 2026 in Assen nutzten Loris Veneman (Kawasaki) und Jeffrey Buis (Suzuki) auf den ersten beiden Startplätzen ihren Heimvorteil. Phillip Tonn (Kove) auf 25.
Sechs Hersteller sind im ersten Jahr der Sportbike-WM fest dabei: Aprilia, Kawasaki, Kove, Suzuki, Triumph und Yamaha. Die chinesische Kove 450RR ist nun homologiert, Phillip Tonn sowie Benat Fernandez sind daher ab Assen punktberechtigt.
Im freien Training am Vormittag sorgte Portimao-Sieger Loris Venemann (Kawasaki) in 1:42,792 min die schnellste Runde. Zur Freude der Fans auf den noch spärlich besetzten Tribünen war mit Jeffrey Buis (Suzuki) auch der zweitschnellste Teilnehmer ein Niederländer. Die Top-8 fuhren innerhalb einer Sekunde waren auch Piloten von Aprilia, Triumph, Kove und Yamaha.
Die Superpole um 14:10 Uhr der neuen Einsteigerserie war die erste wichtige Entscheidung an diesem Wochenende. Das Bedingungen mit 17 Grad Celsius und Sonnenschein waren nahezu ideal.
Für die erste ansprechende Rundenzeit sorgte nach fünf Minuten Carter Thompson (Yamaha) in 1:43,271 min. Der Australier steigerte sich anschließend geringfügig auf eine 1:43,128 min. Dahinter reihten sich zunächst Veneman, Bruno Ieraci (Triumph) und Xavi Artigas (Kawasaki) ein. Phillip Tonn belegte zu diesem frühen Zeitpunkt die 26. Position.
Bei Halbzeit der 25-minütigen Session führte unverändert Thompson vor Veneman. 300er-Weltmeister Fernandez (Kove) fuhr auf Platz 5 nach vorn. Noch keine einzige Runde fuhr jedoch Jeffrey Buis (Suzuki) sowie der Indonesier Felix Mulya (Yamaha).
Nun legten es die ersten Piloten auf eine schnelle Rundenzeit an. Den Anfang machte Veneman, der in 1:42,499 min souverän die Führung übernahm. Derweil fuhr Buis auf seiner ersten fliegenden Runde mit 0,7 sec Rückstand auf die vierte Position, um sich anschließend zur Erleichterung der Fans mit nur 0,006 sec Rückstand auf Platz 2 verbesserte.
Sieben Minuten vor dem Ende sorgte Mulya mit einem Sturz für gelbe Flaggen, weshalb praktisch allen Fahrern die Rundenzeit gestrichen wurde. In der Schlussphase bildeten sich mehrere große Pulks, in denen es immer hektischer zuging. Nur wenige Piloten hatten eine freie Runde, um eine schnelle Runde fahren zu können.
So blieb es bei der Pole für Veneman, Buis und Artigas komplettieren die erste Reihe. Mit Kas Beekmans (Suzuki) als Vierter sicherte sich ein weiterer Niederländer eine gute Ausgangsposition für das erste Rennen am Samstag.
Die beste Triumph stellte Fenton Seabright auf Startplatz 7. Marco Gaggi stellte die Yamaha R7 auf die achte Position. Für Aprilia sorgte Matteo Vannuci auf Platz 9 für das beste Qualifying-Ergebnis. Kove bleibt weiter im Hintertreffen. Fernandez qualifizierte sich als 15., Tonn als 25.
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