Balaton, FP1: Iker Lecuona fährt Bestzeit, BMW mit Aero-Update!
Iker Lecuona behauptete sich beim Auftakt in Ungarn vor Ducati-Teamkollege Nicolo Bulega. BMW testete neue Aeroelemente am Bug der Verkleidung der M1000RR.
Pünktlich um 10:20 Uhr starteten die 22 Piloten der Superbike-WM in das Rennwochenende auf dem Balaton Park Circuit in Ungarn. Zu Beginn des FP1 fanden die Fahrer blauen Himmel, Sonnenschein, 14°C Luft- und 27°C Asphalttemperatur vor. Wieder mit dabei war Honda-Werkspilot Somkiat Chantra, der die Rennen in Assen verletzungsbedingt verpasste. Die Werks-Fireblade von HRC-Teamkollege Jake Dixon wird in Ungarn von Yuki Kunii pilotiert.
Zu Beginn des FP1 machten die Ducati- und Bimota-Piloten das Tempo: Sam Lowes (Marc-VDS-Ducati) und Nicolo Bulega (Ducati) notierten hohe 1:40er-Zeiten, dahinter folgten Axel Bassani (Bimota), Iker Lecuona (Ducati), Alex Lowes (Bimota) und Alvaro Bautista (Barni-Ducati) mit niedrigen 1:41er-Runden. Verhalten war der Start der BMW-Werkspiloten: Danilo Petrucci und Miguel Oliveira hatten zu Beginn des FP1 einen großen Rückstand, steigerten sich im Laufe der Session aber deutlich.
Nach 19 Minuten notierte Bulega die erste 1:39er-Runde und setzte sich klar an die Spitze. Teamkollege Lecuona lag zu diesem Zeitpunkt 0,364 Sekunden zurück. Der Rest des Feldes war mehr als 0,6 Sekunden langsamer. Sam Lowes schob sich später zwischen die Werks-Ducatis, wirkte aber dennoch unzufrieden.
Lecuona legte nach und schob sich in der Schlussphase mit einer 1:39,887er-Runde an die Spitze, doch auch Bulega legte nach. Der WM-Führende umrundete den Balaton Park Circuit in 1:39,697 Minuten. Bereits im Laufe des FP1 sah man viele Rundenstreichungen auf Grund von Tracklimits. Das Layout der Rennstrecke provoziert die Überschreitung der vorgegebenen Streckenlimits.
Iker Lecuona beim Auftakt vor Nicolo Bulega
Kurz vor dem Ablaufen der Trainingszeit schob sich Lecuona an die Spitze der Wertung. Der Spanier setzte in 1:39,454 Minuten die FP1-Bestzeit und ließ Teamkollege Bulega 0,243 Sekunden hinter sich. Sam Lowes rundete die Top-3 ab, lag aber bereits 0,468 Sekunden zurück. Auf der vierten Position folgte mit Lorenzo Baldassarri eine weitere Ducati.
Bimota-Pilot Alex Lowes war als Fünfter bereits 0,962 Sekunden langsamer. Garrett Gerloff schob sich in der Schlussphase mit einem frischen Reifen auf die sechste Position.
Neue Luftleitelemente an der BMW M1000RR
Miguel Oliveira war als Siebter bester BMW-Pilot. Der Portugiese lag 1,139 Sekunden zurück. Teamkollege Danilo Petrucci reihte sich mit 1,842 Sekunden Rückstand auf der 15. Position ein. An den BMWs sah man am Freitagvormittag neue Aeroelemente am Bug.
Xavi Vierge war als Zehnter bester Yamaha-Pilot. Die beiden Werks-Hondas landeten am Ende des Feldes. Bitter: Somkiat Chantra hatte 2,947 Sekunden Rückstand.
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