Supersport-WM • Neu
Pleiten, Pech und Pannen: Bei Philipp Öttl lief Magny-Cours nichts zusammen
Der Leidensweg von Dominique Aegerter mit der Kawasaki ZX-6R setzte sich beim Supersport-Meeting in Magny-Cours fort. Den bescheidenen WM-Punkt für Platz 15 nimmt der Schweizer gerne mit.
Die herausragende Supersport-Statistik von Dominique Aegerter bekommt in diesem Jahr ordentliche Schrammen. Nachdem der Schweizer 2021 und 2022 mit der Yamaha R6 fantastische 27 Siege in nur 42 Rennen feierte und jeweils Weltmeister wurde, finden er und sein Kawasaki-Team Puccetti Racing keine funktionierende Abstimmung für die ZX-6R 636 – so auch nicht auf dem Circuit de Nevers Magny-Cours beim neunten Saisonmeeting.
Immerhin: Nach Platz 17 im ersten Lauf holte Aegerter im Sonntagsrennen als 15. einen WM-Punkt. «Das ist besser, als mit leeren Händen dazustehen. Aber es ist definitiv nicht das, was wir wollen», ätzte Aegerter. «Ich kann sagen, dass ich wieder alles gegeben und sehr hart gepusht habe. Allerdings wurde das Rennen in etwa bei der Hälfte der Distanz durch eine rote Flagge unterbrochen, sodass wir nach dem Neustart einen Sprint über fünf Runden hatten. Dabei geriet ich in einen heftigen Kampf mit vielen Fahrern. Es war ein ständiges Hin und Her mit sehr vielen Positionswechseln, was meinem Rhythmus nicht gerade zuträglich war. Letztendlich konnte ich mich gegen die meisten von ihnen durchsetzen, und wir kamen auf Platz 15 ins Ziel.»
Dass die Zusammenarbeit mit Kawasaki nach nur einer Saison enden wird, ist zwischen Aegerter und Teamchef Manuel Puccetti längst besprochen. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Rohrbacher resigniert hat und sich bei den noch drei ausstehenden Events mit Platzierungen jenseits der Top-10 zufrieden geben wird.
Dass bessere Ergebnisse möglich sind, bewies Teamkollege Jeremy Alcoba in Frankreich mit Platz 5 im zweiten Lauf. «Saison ist noch lange nicht vorbei. Deshalb werden wir als Team weiterhin mit vereinten Kräften hart arbeiten, und auch ich werde meine Hausaufgaben sehr gründlich erledigen. An diesem Wochenende haben wir alles gegeben, und jeder im Team hat sehr hart gearbeitet und viel Engagement gezeigt. Leider spiegeln unsere Ergebnisse das nicht wider», bedauerte Aegerter. «An dieser Stelle möchte ich meinem Teamkollegen gratulieren. Er ist ein großartiges Rennen gefahren und hat bewiesen, dass das Bike schnell ist. Wir werden also nicht aufgeben.»
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