Max Verstappen gesteht nach Monza-GP: Auf härteres Mercedes-Duell gehofft
Max Verstappen hatte im Königlichen Park von Monza keine Chance auf den Sieg. Der Red Bull Racing-Star kam hinter dem Mercedes-Duo ins Ziel. Und offenbarte daraufhin, worauf er im GP gehofft hatte.
Das Rennwochenende im Königlichen Park von Monza war für Max Verstappen alles andere als einfach. Der Red Bull Racing-Star kämpfte den ganzen Freitag mit einem Problem, das ihm die Arbeit am Steuer erschwerte. Im dritten Training war der Niederländer aber wieder glücklich mit seinem Dienstwagen, weshalb die Erwartungen für das Qualifying und Rennen entsprechend hoch waren.
Doch die Zeitenjagd am Samstagnachmittag fiel ernüchternd aus. Der vierfache Champion bekundete schon wieder Sorgen mit dem Heck seines RB22 und kam deshalb nicht über den sechsten Platz hinaus. Dass er den GP auf dem Highspeed-Kurs von Startplatz 5 in Angriff nehmen musste, weil Oscar Piastri eine Strafversetzung um drei Startplätze kassierte, da er Verstappens Teamkollegen Liam Lawson im Q2 blockiert hatte, war nur ein schwacher Trost.
Im Rennen legte Verstappen aber eine starke Form an den Tag und konnte in der Anfangsphase sogar die Führung übernehmen. Das Glück währte nur kurz und Verstappen musste sich am Ende mit dem dritten Platz hinter dem Mercedes-Duo Kimi Antonelli und George Russell begnügen. Vor der Podest-Zeremonie schaute er sich zusammen mit den Sternfahrern das Duell der Teamkollegen aus dem Werksteam des deutschen Autobauers an. Und Verstappen scherzte: «Ich sah das und dachte mir: 'Etwas mehr davon, Jungs.'»
Zuvor hatte Verstappen mit GP-Legende David Coulthard über sein Rennen gesprochen und geschwärmt: «Es gab da draussen ein paar gute Zweikämpfe. Ich musste mehrmals auf der Aussenseite bleiben, weil wir zwischen den Kurven 2 und 4 Probleme mit der Energie-Abgabe hatten. Der Top-Speed war ganz allgemein nicht der Beste. Ich habe einfach versucht, mitzuhalten, aber sie waren einfach ein bisschen zu schnell.»
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