Die Rechenspiele überlässt Pascal Wehrlein seinem Ingenieur. «Er weiß alles auswendig», hatte Wehrlein am Freitag erklärt. Wir haben die Konstellationen durchgespielt.
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Die einfachste Rechnung vorneweg: Fährt Pascal Wehrlein am heutigen Samstag im ersten Rennen (ab 13.30 Uhr, live in der ARD) auf das Podium, gehört der Titel einen Tag vor seinem 21. Geburtstag ihm. Dann ist es auch egal, was die Konkurrenten machen.
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Sein erster Verfolger ist Edoardo Mortara, der 37 Punkte zurückliegt. Sein Audi-Teamkollege Mattias Ekström hat 38 Zähler Rückstand. Theoretische Chancen hat auch noch BMW-Pilot Bruno Spengler, der 46 Punkte weniger als Wehrlein hat. Die Ausgangssituation: Während es Wehrlein im Qualifying nur auf Startplatz 13 geschafft hat, gehen Ekström und Mortara als Siebter und Neunter ins Rennen. Für Spengler dürfte das Thema Titel von Startplatz 18 aus endgültig erledigt sein.
Sollte es im 17. Saisonrennen am Ende so bleiben wie im Qualifying, wäre Wehrlein Meister. Ohne Punkte für den Mercedes-Youngster darf Mortara maximal Fünfter und Ekström maximal Vierter werden sowie Spengler nicht gewinnen.
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Als mindestens Zehnter kann Wehrlein den Titel holen, falls weder Mortara noch Ekström über Rang vier hinauskommen und Spengler nicht gewinnt. Als Achter wäre Wehrlein Champion, wenn sowohl Mortara als auch Ekström nicht besser als Platz drei abschneiden. Sollte der 20-Jährige Siebter werden, darf Mortara parallel nicht über Rang drei hinaus kommen und Ekström höchstens Zweiter werden. Sollte Wehrlein mindestens Sechster werden, dürfen weder Mortara noch Ekström das Rennen gewinnen.
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Wehrlein wird zudem vorzeitig Meister, wenn er auf das Podium fährt, also mindestens Dritter wird. Sollte Mortara gewinnen und Wehrlein Dritter werden, hätte der Italiener 153 und Wehrlein 180 Zähler auf dem Konto. Das Polster wäre mit 27 Punkten Vorsprung vor dem letzten Rennen am Sonntag also groß genug.
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