Norbert Haug: Änderung darf keine Konstante werden
Seit dieser Saison ist Norbert Haug wieder mittendrin. Als Experte beim TV-Sender ARD analysiert der frühere Mercedes-Motorsportchef die DTM. Und zieht nach zwei Rennen ein erstes Fazit des neuen Reglements.
"Das neue Rennformat mit nur noch einem Stopp ist zweifellos überschaubarer und garantiert Positionskämpfe auf der Strecke statt Strategiekämpfe an der Boxenmauer", so Haug zu "sportschau.de". Die Rennserie zeichne sich immer wieder durch überraschende Resultate aus, was für die Klasse des engen Wettbewerbs spreche, so der 61-Jährige.
Diskutiert wird in der Tourenwagen-Serie trotzdem praktisch immer. Hält Haug denn weitere Regel-Anpassungen überhaupt für notwendig? "Nein, es wurden erst zwei Rennen gefahren. Die Änderung darf nicht zur Konstante werden, die aktuelle Basis passt für guten und spannenden Sport", sagte Haug. Aber: Wenn es Regen gibt, wäre Haug für "Feuer frei".
Deshalb schlägt er vor: "Aus meiner Sicht könnte bei Regenrennen auf Reifen- und Rundenlimitierungen verzichtet werden, so dass beim Kommando 'wet race' reifen- und boxenstopp-technisch jeder machen kann, was er will."
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