Eisspeedway
Kolumne
Nur eine Chance
Wenn bei der WM-Quali in Saalfelden nichts schief läuft, sollte die Grand-Prix-Qualifikation keine Schwierigkeit darstellen.
Von der Papierform her sollte Saalfelden kein Problem sein. Das Rennen wird aber an einem Tag entschieden, es darf also nichts passieren. Ein Ausfall hätte verheerende Folgen.
Ich mag es nicht, wenn so wichtige Rennen an nur einem Tag ausgefahren werden. Wenn etwas schief läuft, ist das ganze Jahr gelaufen. An zwei Tagen gleichen sich Fehler oder Ausfälle aus.
Die Kräfteverhältnisse in der WM schätze ich gleich ein, wie in den Jahren zuvor. Ich wüsste nicht, wieso sie sich geändert haben sollen. Nur bei den Russen kann es immer mal wieder sein, dass ein neuer Fahrer auftaucht. Sie haben brutal viele gute und junge Fahrer.
Wir können nie so trainieren wie die Russen. Selbst wenn die Eisverhältnisse bei uns super sind fehlt es an guten Trainingspartnern. Die letzten paar Prozent gibt man aber nur, wenn man gegen gleich schnelle oder schnellere Piloten fährt. Genau auf die paar Prozent kommt es aber an, wenn man gegen die Russen ins Rennen geht.
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