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Suzuka-Aus für Lennox Lehmann: Komplizierter Bruch erfordert Operation

Bitterer Rückschlag für Lennox Lehmann: Nach einem spektakulären Highsider im freien Training der 8 Stunden von Suzuka muss der Dresdner vorzeitig abreisen und sich operieren lassen.

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Die 8 Stunden von Suzuka sind für Lennox Lehmann vorzeitig beendet. Der 20-jährige Dresdner stürzte im freien Training am Freitag schwer und wird den dritten Lauf der Langstrecken-Weltmeisterschaft (EWC) nicht bestreiten können. Stattdessen trat der Yamaha-Pilot von Motobox Kremer Racing bereits die Heimreise an, um sich in Deutschland einer Operation zu unterziehen.

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Dabei hatte das Rennwochenende vielversprechend begonnen. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Dirk Geiger und Twan Smits absolvierte Lehmann am Dienstag und Mittwoch erfolgreiche Testfahrten auf dem Suzuka Circuit. Im freien Training am Freitag folgte dann jedoch der Schockmoment.

Ungewöhnlicher Sturz: Flüssigkeit auf der Strecke?

Auf der Start- und Zielgeraden wurde Lehmann bei Höchstgeschwindigkeit per Highsider von seiner Yamaha abgeworfen. Da Stürze an dieser Stelle äußerst ungewöhnlich sind, liegt der Verdacht nahe, dass sich Flüssigkeit auf der Fahrbahn befand. Der Sachse überschlug sich mehrfach und rutschte mit hoher Geschwindigkeit über den Asphalt. Lederkombi und Helm wurden bei dem Unfall komplett zerstört.

Trotz des heftigen Einschlags hatte Lehmann großes Glück. Er kam im Randbereich der Strecke zu Fall, wurde von keinem nachfolgenden Fahrer getroffen und konnte den Sicherheitsbereich aus eigener Kraft erreichen.

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Die erste Diagnose ergab einen Bruch des kleinen Fingers an der rechten Hand. Dennoch entschloss sich Lehmann, noch einmal auf das Motorrad zu steigen. Unter Schmerzen absolvierte er das zweite Qualifying, um sein Team im Kampf um eine gute Startposition zu unterstützen.

Untersuchungen nach dem Qualifying führten zur Rennabsage

Erst nach ausführlichen Gesprächen mit seiner Ärztin und den Physiotherapeuten fiel die endgültige Entscheidung gegen einen Rennstart. Weitere Untersuchungen ergaben, dass der Finger komplizierter gebrochen ist als zunächst angenommen und zeitnah operiert werden muss.

«Die Enttäuschung ist natürlich riesig, aber die Gesundheit geht in dem Fall vor», sagte Lehmann. «Sorry an das gesamte Team, dass ich am Rennen nicht teilnehmen kann. Twan und Dirk werden die Nummer trotzdem rocken und hoffentlich wichtige Punkte für die Meisterschaft einfahren.»

Für den Dresdner beginnt damit unmittelbar die Reha. «Für mich geht es am Montag direkt ins Krankenhaus zur Operation, um schnellstmöglich wieder fit zu werden.» Der Ausfall kommt für Lehmann zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Nach seinem starken Auftritt in der Euro Moto in Most wollte er bei den 8 Stunden von Suzuka weitere wichtige Erfahrungen auf internationalem Topniveau sammeln. Nun richtet sich der Fokus zunächst auf die vollständige Genesung, um möglichst bald wieder ins Renngeschehen eingreifen zu können.

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