Marc VDS vor den beiden Yamaha-Werksmannschaften: «Ein massiver Erfolg!»
Das Marc-VDS-Team geht als bestes Yamaha-Team von Startplatz 3 in die 8 Stunden von Suzuka. Die Belgier ließen sowohl Weltmeister YART als auch das prominent besetzte Werksteam hinter sich.
Das Marc-VDS-Team (De Puniet, Marino, Delbianco) sorgt bei den 8 Stunden von Suzuka für Furore. Die belgische Mannschaft, die auch in der Superbike-WM und Moto2-WM erfolgreich vertreten ist,
Damit war Marc VDS nicht nur das beste Yamaha-Team, sondern ließ auch Titelverteidiger YART (Hanika, Fritz, Mercado) sowie das mit MotoGP-Pilot Jack Miller, Superbike-WM-Star Andrea Locatelli und Suzuka-Legende Katsuyuki Nakasuga besetzte Yamaha-Werksteam hinter sich.
Alessandro Delbianco im Qualifying schnellster Yamaha-Pilot
Dass die Mannschaft auf dem Suzuka Circuit über eine außergewöhnliche Pace verfügt, zeigte sich bereits in den Trainings-Sessions. Vor allem Alessandro Delbianco überzeugte im Qualifying mit einer starken Runde in der roten Gruppe. Dabei orientierte sich der Italiener an BMW-Werkspilot Michael van der Mark und nutzte dessen Tempo, um seine persönliche Bestzeit zu fahren.
«Für mich ist es ein absoluter Traum, hier dabei zu sein», sagte Delbianco. «Die Teilnahme am Top-10-Trial war ein großer Traum für mich. Durch den Regen konnte das Zeitfahren leider nicht stattfinden, was ich richtig schade finde. Die gute Nachricht ist aber, dass wir morgen vom dritten Startplatz ins Rennen gehen.»
Der Italiener sieht sein Team bestens vorbereitet. «Mir gelang im Qualifying eine richtig gute Runde. Mein Team hat ein sehr gutes Motorrad bereitgestellt. Wir sind ein richtig gutes Team und gut gerüstet für das Rennen.»
Randy de Puniet bremst die Erwartungen
Auch Ex-MotoGP-Pilot Randy de Puniet zeigte sich beeindruckt von der Leistung der Mannschaft. «Es ist richtig toll, denn ab dem ersten Tag waren wir hier sehr schnell – alle drei Fahrer. Das Team hat die ganze Woche über richtig gut gearbeitet und sich keine Fehler geleistet.»
Besonders stolz ist der Franzose darauf, dass sich Marc VDS gegen die werkseitige Konkurrenz von Yamaha behaupten konnte. «Für uns als privates Team ist es ein massiver Erfolg, hier direkt hinter den Werksmannschaften zu starten und uns vor dem Yamaha-Werksteam zu behaupten. Das ist eine sehr starke Leistung.»
Trotz des hervorragenden dritten Startplatzes bleibt de Puniet realistisch. «Ich hoffe auf ein konstantes Rennen ohne technische Probleme. Eine Platzierung zwischen Rang 5 und 7 wäre super. Wenn es besser läuft, nehmen wir das natürlich. Aber wir bleiben konzentriert und realistisch.»
Florian Marino: Yamaha und Bridgestone harmonieren perfekt miteinander
Florian Marino unterstrich ebenfalls, dass sich die starke Vorstellung bereits früh in der Woche angedeutet hatte. «Ab der ersten Runde lief es hier gut, wir hatten von Beginn an ein tolles Gefühl. Das Team arbeitet sehr gut und das Motorrad harmoniert auf dieser Strecke hervorragend mit den Reifen.»
Mit seiner schnellen Runde im Qualifying überraschte sich der Franzose sogar selbst. «Ich brachte mich in eine gute Position für eine schnelle Runde. Meine Rundenzeit hat mich überrascht. Es ins Top-10-Trial zu schaffen, war richtig großartig. Leider wurde es gestrichen. Doch wir starten von Position 3. Was hätten wir uns mehr wünschen können?»
Für das Rennen setzt Marino auf einen kühlen Kopf. «Morgen wollen wir einen guten Start hinlegen. Uns ist klar, dass sich uns eine tolle Gelegenheit bietet. Aber es wird ein langes Rennen. Wir müssen clever sein und unsere Erfahrung nutzen.»
Nach den starken Testleistungen und dem überzeugenden Qualifying zählt das Marc-VDS-Team damit bisher zu den größten Überraschungen des Suzuka-Wochenendes. Dass die belgische Mannschaft als bestes Yamaha-Team vor dem Werksteam und den amtierenden EWC-Weltmeistern von YART in der Startaufstellung steht, unterstreicht eindrucksvoll das Potenzial des privat eingesetzten Teams.
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