8h von Suzuka: Honda bestätigt Favoritenrolle beim Testauftakt, BMW stark
Das Honda-Werksteam ließ beim ersten Suzuka-Test nichts anbrennen und beendete alle fünf Sessions in den Top-3. Trotz des starken Auftakts sieht Jonathan Rea noch Verbesserungspotenzial.
Mit dem ersten von zwei offiziellen Testtagen haben die Vorbereitungen auf die 47. Ausgabe der 8 Stunden von Suzuka begonnen. Das Honda-Werksteam unterstrich auf seiner Heimstrecke die Favoritenrolle und gehörte in sämtlichen fünf Sessions zu den drei schnellsten Teams.
Die Bedingungen fielen aufgrund des um einen Monat vorgezogenen Renntermins ungewöhnlich angenehm aus. Bei Temperaturen von unter 30 Grad und moderater Luftfeuchtigkeit konnte das Werksteam sein geplantes Testprogramm ohne größere Einschränkungen absolvieren.
Bereits in den ersten beiden Sessions setzte Honda HRC die Bestzeit. Am Nachmittag folgten die Positionen 3, 2 und 3. Die schnellste Runde des Tages gelang im fünften und letzten Turn mit einer Zeit von 2:05,497 Minuten. Damit bewegte sich die Mannschaft von Beginn an auf Augenhöhe mit den größten Rivalen. Das BMW-Werksteam fuhr die Bestzeiten in den Sessions 3 und 4, während das Yamaha-Werksteam den Schlusspunkt des Tages setzte.
Im Mittelpunkt der Testarbeit stand neben der Vorbereitung auf die acht Rennstunden auch die Integration von Somkiat Chantra. Der ehemalige MotoGP-Pilot ersetzt den verletzten Johann Zarco und sammelte weitere wichtige Kilometer auf der Suzuka-Spezifikation der Honda CBR1000RR-R Fireblade SP.
Takumi Takahashi erweist sich als starker Teamplayer
Rekordsieger Takumi Takahashi zog nach dem ersten Testtag ein positives Fazit. «Zunächst einmal bin ich froh, dass wir den ersten Tag ohne Probleme abschließen konnten», erklärte der Japaner. Wegen des kurzfristigen Fahrerwechsels habe das Team bewusst darauf geachtet, Chantra möglichst viel Fahrzeit zu verschaffen. «Er konnte viele Runden fahren und sein Tempo hat sich kontinuierlich verbessert. Im Moment gibt es nichts, was mir besondere Sorgen bereitet.»
Mit dem Motorrad selbst ist Takahashi allerdings noch nicht vollständig zufrieden. «Ich möchte weiter daran arbeiten, ein Motorrad zu schaffen, das für alle Fahrer einfacher zu fahren ist. Die Woche ist noch lang und hat gerade erst begonnen. Bis zum Rennen wollen wir eine wirklich gute Abstimmung finden.»
Jonathan Rea wünscht sich mehr Traktion
Auch Jonathan Rea freute sich über die Rückkehr nach Suzuka. «Es ist schön, wieder auf der Strecke zu sein», sagte der Nordire. Das Team habe schnell einen vernünftigen Rhythmus gefunden und das Motorrad besser verstanden. Gleichzeitig sieht der sechsfache Superbike-Weltmeister noch Verbesserungspotenzial. «Vor allem beim Grip am Kurvenausgang gibt es noch Bereiche, in denen wir Fortschritte machen müssen. Wir wissen, woran wir arbeiten müssen. Jetzt geht es darum, gemeinsam die richtige Lösung zu finden.»
Rea betonte zudem die besondere Herausforderung im Langstreckensport. «Ein Endurance-Motorrad ist immer ein Kompromiss zwischen drei Fahrern. Wir müssen ein Paket finden, das für alle funktioniert und uns gleichzeitig den entscheidenden Schritt nach vorne bringt.» Takahashi und er bewegten sich bereits auf einem ähnlichen Niveau, während Chantra nach seiner geringen Testerfahrung in Suzuka weiter zulege. «Bis morgen sollten wir alle drei auf einem guten Level sein. Es ist erst der erste Tag und die Arbeit ist noch lange nicht abgeschlossen.»
Somkiat Chantra muss und will noch zulegen
Auch Chantra zeigte sich mit seinem Einstand zufrieden. «Der erste Tag war für mich nicht schlecht. Ich habe versucht, die Strecke besser kennenzulernen und das Motorrad-Setup zu verstehen», erklärte der Thailänder. Besonders die längeren Stints seien für ihn wertvoll gewesen. «Das Tempo war ebenfalls ganz gut, auch wenn meine schnellste Runde noch nicht dort ist, wo ich sie haben möchte. Morgen haben wir einen weiteren Testtag und ich hoffe, dass wir noch einen weiteren Schritt machen können.»
Vor dem zweiten und letzten offiziellen Testtag hinterließ Honda HRC damit den erwartet starken Eindruck. Obwohl BMW und Yamaha ebenfalls ihre Ambitionen untermauerten, präsentierte sich das Honda-Trio über den gesamten Tag hinweg als konstantester Spitzenreiter und untermauerte damit seine Rolle als einer der heißesten Anwärter auf den Sieg bei den Suzuka 8 Stunden.
Ergebnis Session 1
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Honda-Werksteam – 2:06,429 Minuten
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SERT – 2:06,813
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BMW-Werksteam – 2:06,997
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Yamaha-Werksteam – 2:07,153
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YART – 2:07,173
Ergebnis Session 2
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Honda-Werksteam– 2:05,999 Minuten
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BMW-Werksteam – 2:06,161
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Yamaha-Werksteam – 2:06,439
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HARC-PRO Honda – 2:06,565
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YART – 2:06,743
Ergebnis Session 3
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BMW-Werksteam – 2:05,784 Minuten
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Yamaha-Werksteam – 2:06,137
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Honda-Werksteam – 2:06,241
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YART – 2:06,292
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F.C.C. TSR Honda – 2:06,786
Ergebnis Session 4
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BMW-Werksteam– 2:05,098 Minuten
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Honda-Werksteam– 2:05,608
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YART – 2:05,613
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AutoRace Ube Racing – 2:06,185
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SERT – 2:06,225
Ergebnis Session 5
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Yamaha-Werksteam – 2:04,920 Minuten
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BMW-Werksteam – 2:05,448
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Honda-Werksteam – 2:05,497
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YART – 2:05,623
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Marc VDS Racing – 2:05,806
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