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BMW vor historischem Suzuka-Coup: «Auf einem Level zu Honda und Yamaha!»

Das BMW-Werksteam startet bei den 8 Stunden von Suzuka von Platz 2. Markus Reiterberger und seine Teamkollegen Michael van der Mark und Steven Odendaal können am Sonntag Geschichte schreiben.

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Das BMW-Werksteam geht mit großen Hoffnungen in die 8 Stunden von Suzuka. Nach dem wetterbedingten Ausfall des Top-10-Trials am Samstag wurde die kombinierte Qualifikation vom Freitag zur offiziellen Startaufstellung erklärt. Damit nimmt BMW den Langstreckenklassiker von Startplatz 2 in Angriff – nie waren die Voraussetzungen besser.

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«Wir freuen uns sehr über den zweiten Startplatz. So weit vorn wie in diesem Jahr standen wir noch nie!», sagte Markus Reiterberger. Ganz ohne Wermutstropfen blieb das Ergebnis für den Deutschen allerdings nicht. Reiterberger ist überzeugt, dass sogar die Pole-Position möglich gewesen wäre. «Im Qualifying gestern machte ich einen kleinen Fehler, der uns vielleicht die Pole-Position kostete. Leider spielte das Wetter nicht mit und verhinderte die Durchführung des Top-10-Trial. Das ist schade.»

Dennoch geht der Bayer mit einem ausgezeichneten Gefühl in den Renntag. «Das Motorrad funktioniert hier gut. Meine Teamkollegen und ich haben ein gutes Gefühl, das Team befindet sich in einer richtig starken Position in diesem Jahr. Wir können um den Sieg kämpfen und das ist das Wichtigste.»

Van der Mark wollte die Rea-Zeit noch knacken

Auch Michael van der Mark blickt optimistisch auf den Saisonhöhepunkt. Der Niederländer hatte im Qualifying mit einer Runde in 2:04,485 Minuten maßgeblichen Anteil daran, dass BMW Honda HRC bis auf 0,075 Sekunden nahekam.

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«Ich bin enttäuscht, dass ich Johnny gestern nicht schlagen konnte», scherzte van der Mark mit Blick auf Jonathan Reas Fabelzeit, ehe er lachend ergänzte: «Nein, es lief richtig gut. Mir gelang eine gute Runde, auch wenn ich weiß, wo ich mich noch verbessern kann.»

Wie Reiterberger bedauerte auch van der Mark den Ausfall des Top-10-Trials. «Ich liebe dieses Format, es ist eine tolle Show für die Fans.» Mit Startplatz 2 sieht sich der Niederländer dennoch bestens gerüstet. «Ich denke, wir sind für das Rennen sehr gut vorbereitet und werden stark sein.» Für van der Mark wäre ein Triumph zudem historisch: «Ich liebe den Kurs, das macht das Fahren einfacher. Dieses Jahr könnte unsere Chance sein, als erster europäischer Hersteller zu gewinnen.»

Regenspezialist: Wird Odendaal zum Joker?

Auch Teamkollege Steven Odendaal spürt vor dem Rennen eine besondere Stimmung innerhalb der Mannschaft. «Ich fühle mich gut auf dem Motorrad. Meine Teamkollegen haben im Qualifying unglaublich gute Arbeit geleistet. Ich bin richtig stolz, dass wir uns als erster Hersteller aus Europa in dieser Position befinden.»

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Der Südafrikaner hat neben dem Teamerfolg auch ein persönliches Ziel vor Augen. «Es wäre ein Traum für uns, es aufs Podium zu schaffen. Es stand noch nie ein Südafrikaner auf diesem Podium. Deshalb will ich das schaffen.»

Daemen: BMW so stark wie nie zuvor!

Teammanager Werner Daemen sieht sein Team ebenfalls so stark wie nie zuvor. «Ich freue mich sehr, dass wir auf Startplatz 2 stehen. Wir waren die ganze Woche auf dem gleichen Niveau wie Honda HRC, das Yamaha-Werksteam und YART.»

Der Belgier glaubt, dass BMW in diesem Jahr die besten Chancen der Teamgeschichte besitzt, Motorsportgeschichte zu schreiben. «Ich bin zum ersten Mal richtig überzeugt, dass wir es aufs Podium schaffen können. Das ist unser Hauptziel, sofern es trocken bleibt. Wenn es regnet, dann ist es für alle eine Lotterie.»

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Sollte BMW am Sonntag tatsächlich den Sprung auf das Podium oder sogar ganz nach oben schaffen, wäre das ein Meilenstein für den europäischen Motorradrennsport. Bislang gelang es noch keinem europäischen Hersteller, sich in Suzuka gegen Honda, Yamaha, Kawasaki und Suzuki durchzusetzen.

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