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SERT: … und am Ende ist Suzuki Endurance Weltmeister
Ein vierter Platz beim abschließenden Rennen zur Langstrecken-Weltmeisterschaft 2019/2020 reichte dem Suzuki Endurance Racing Team mit Etienne Masson, Gregg Black und Xavier Simeon zum 16. Titelgewinn.
Endurance-WM
Im Artikel erwähnt




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"Fußball ist ein einfaches Spiel, 22 Männer jagen 90 Minuten einem Ball nach und am Ende gewinnen immer die Deutschen", mit diesem Ausspruch brachte der Brite Gary Lineker nach einer neuerlichen Niederlage der Engländer gegen die deutsche Mannschaft seine Gedanken zum Ausdruck. Diese Binsenweisheit könnte man auch auf die Langstrecken-WM anwenden. 60 Teams fahren acht, zwölf oder 24 Stunden um die Wette und am Ende ist Suzuki Endurance Weltmeister.
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Nach vier Jahren Pause hatte dieser Spruch in der mit dem 12-Stunden-Rennen in Estoril (Portugal) zu Ende gegangenen Saison wieder seine Gültigkeit. Nach vier Rennen zur Endurance-WM 2019/2020 hatte die französische Equipe rund um Teamchef Damien Saulnier, der nach Suzuka 2019 das Zepter vom legendären Teamgründer und mit allen Wassern gewaschenen Teammanager Dominique Méliand übernommen hatte, die meisten Punkte auf dem Konto. Schon vor dem WM-Finale auf dem Circuito do Estoril war klar, dass dem Suzuki Endurance Racing Team (SERT) nach ihrem glücklichen Sieg beim Bol d’Or im September 2019, einem vierten Rang in Sepang am dritten Advent-Wochenende 2019 und dem dritten Platz in Le Mans vor wenigen Wochen 28 Zähler bei gleichzeitiger vollen Punkteausbeute der schärfsten Gegner F.C.C. TSR Honda France zum erneuten Titelgewinn reichen würden. Etienne Masson, Gregg Black und Xavier Simeon erledigten diese Vorgabe mit Bravour. Ohne übertriebenes Risiko überquerten sie nach zwölf Stunden hinter YART Yamaha, F.C.C. TSR Honda France und Wójcik Racing auf dem vierten Platz die Ziellinie, was locker dazu reichte, um sich zum 16. Mal zum Langstrecken-Weltmeister zu küren. Selbst ein loses Schaltgestänge und der damit verbundene Boxenstopp brachte das erfahrene Suzuki-Trio nicht aus der Ruhe.
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"Meine Gedanken waren nach dem Rennen bei den früheren Mitgliedern des Teams, ohne sie wäre das heute nicht möglich gewesen", vergaß Saulnier in der Stunde seines größten Triumphes nicht auf die frühere SERT-Truppe. "Ich musste auch an Vincent denken, der beim Bol d’Or noch mit uns auf dem Siegertreppchen gestanden ist. Ich bin unglaublich stolz auf mein neues Team. Für mich war es wichtig, die Erfolgsgeschichte von SERT fortzuschreiben."
"Dieser Titel macht mich extrem glücklich", freute sich Masson, der die Ehre hatte, die Suzuki ins Ziel zu bringen. "Nach dem Todessturz von Anthony Delhalle hatten wir eine schwierige Zeit zu meistern. Wir waren am Boden zerstört und es hat lange gedauert bis wir uns wieder aus dem Tal der Tränen nach oben gekämpft hatten. Dann haben sich auch noch Dominique und Vincent zurückgezogen und wir mussten uns als Team neu zusammenfinden."
"Letztes Jahr standen wir knapp vor dem Titelgewinn, aber ein Motorschaden nur wenige Minuten vor dem Rennende in Suzuka hat unsere Träume zerstört", erinnerte sich Black an den japanischen WM-Lauf 2019. "Dieses Jahr war mit den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie nicht gerade einfach. Beim Bol d’Or konnten wir uns einen Vorsprung erarbeiten, den wir über den Rest der Saison clever verwaltet haben. Ich bin stolz, ein Teil dieses Teams zu sein." "Wenn man so wie ich aus der MotoGP kommt, ist es nicht leicht, sich an die Anforderungen, die die Langstreckenrennen mit sich bringen, anzupassen. Wir alle hatten unsere Zweifel, ob mir das gelingen wird", gab Simeon zu. "Für mich ist es etwas Besonderes, für dieses Team fahren zu dürfen, weil mein Vater vor 20 Jahren ebenfalls für Suzuki Endurance gefahren ist. Ich hoffe, in Zukunft noch viele Titel mit SERT feiern zu dürfen."
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Ergebnis 12h Estoril Endstand Endurance-WM 2019/20
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