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ERC Endurance: Warum Marcel Schrötter in Suzuka nur Zuschauer war

Marcel Schrötter verpasste die 8 Stunden von Suzuka nach einem Sturz im Nachttraining. Trotz Ausfall und Reifen-Handicap sammelte ERC Endurance beim dritten EWC-Event wichtige WM-Punkte.

Im Artikel erwähnt

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Für Marcel Schrötter endeten die 8 Stunden von Suzuka bereits vor dem Rennstart. Der BMW-Pilot zog sich im Nachttraining am Freitag eine Knieverletzung zu und musste seinen vierten Start beim prestigeträchtigen Langstreckenklassiker absagen. Seine Teamkollegen Kenny Foray und Jan-Ole Jähnig brachten die BMW M1000RR des Teams ERC Endurance anschließend zu zweit ins Ziel.

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Dabei hatte das Rennwochenende für Schrötter vielversprechend begonnen. Nach den Testfahrten von Dienstag bis Donnerstag bestätigte der 33-Jährige im Qualifying seine starke Form und fuhr in seiner Gruppe auf den achten Platz.

«Bis einschließlich der Qualifyings lief es insgesamt ganz gut», bilanzierte Schrötter. «Ich war sogar ein wenig überrascht, wie gut die japanischen Dunlop-Reifen funktioniert haben. Für mich war es das erste Mal mit diesen Reifen in Suzuka. Das Gefühl für das Motorrad war wirklich gut.»

ERC Endurance ohne Bridgestone-Reifen im Nachteil

Trotz der starken Vorstellung sieht der Bayer weiterhin einen Nachteil gegenüber den japanischen Werksteams und ihren Bridgestone-Reifen. «Im Vergleich zu unseren Reifen in Europa gibt es einen Unterschied. Vor allem hier in Suzuka ist die Konkurrenz auf dem Reifensektor eine eigene Macht.»

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Mit seiner Leistung zeigte sich Schrötter dennoch zufrieden. «Ich denke, dass meine 2:05,9 Minuten die bislang schnellste Runde war, die unter Suzuka-Bedingungen mit Dunlop-Reifen gefahren wurde. Ich hatte sogar das Gefühl, dass noch etwas mehr Potenzial vorhanden war.»

Defekt führte zum Sturz: Kein Rennstart am Sonntag

Der Rückschlag folgte im Nachttraining. Nach einem technischen Defekt stürzte Schrötter und verletzte sich am linken Knie.

«Leider hatten wir im Nachttraining ein technisches Problem, das zu einem Sturz führte. Dabei habe ich mir das linke Knie hart angeschlagen oder verdreht. Ich hatte sofort starke Schmerzen und das Knie schwoll stark an. Damit hatte ich keine Chance, am Rennen teilzunehmen.» Für den ehemaligen Moto2-Piloten war das vorzeitige Aus besonders bitter. «Damit war das Wochenende für mich beendet, was mir für das Team wirklich leid tut.»

Foray und Jähnig mussten die kompletten acht Stunden anschließend zu zweit absolvieren. Zusätzlich erschwerten technische Probleme in der Anfangsphase sowie die schwierigen Wetterbedingungen den Arbeitstag der Mannschaft.

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«Die Strecke war von Anfang bis Ende nass. Das kam uns nicht entgegen, weil die Regenreifen des anderen Herstellers unter diesen Bedingungen eine Klasse für sich waren», erklärte Schrötter. «Nach dem ersten Stint hatten wir außerdem einige technische Probleme und fielen weit zurück.»

Klares Ziel für das Saisonfinale in Frankreich

Trotzdem kämpfte sich ERC Endurance noch bis auf den 22. Gesamtrang nach vorne und belegte in der EWC-Wertung den 17. Platz. Damit sammelte das Team einige Punkte für die Meisterschaft.

«Kenny und Jan-Ole haben fehlerfrei gearbeitet und sich wieder nach vorne gekämpft. Dadurch konnten wir wertvolle WM-Punkte mitnehmen und bleiben im Kampf um den fünften Meisterschaftsplatz, der unser Saisonziel ist.»

Abschließend richtete Schrötter seinen Dank an die Mannschaft. «Ein großes Dankeschön an das gesamte Team. Suzuka ist mit seinem fast einwöchigen Zeitplan ohnehin eine riesige Herausforderung und bedeutet für alle unglaublich viel Arbeit.» Nach seiner Rückkehr nach Deutschland will der BMW-Pilot die Verletzung am linken Knie nun von seinen Ärzten genauer untersuchen lassen.

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Der Endstand der 8 Stunden von Suzuka 2026:

  1. Honda HRC (Rea, Takahashi, Chantra), Honda CBR1000RR-R, 188 Runden

  2. Yamaha Factory Racing (Nakasuga, Miller, Locatelli), Yamaha R1, +1:34,280 Minuten

  3. BMW Endurance (Reiterberger, Odendaal, van der Mark), BMW M1000RR, +1:44,087

  4. YART (Hanika, Fritz, Mercado), Yamaha R1, +3:44,444

  5. AutoRace Ube Racing (Uramoto, Guintoli, Ponsson), BMW M1000RR, +3:46,113

  6. SERT (Black, Linfoot, Atsumi) , Suzuki GSX-R1000R, +2 Runden

  7. Suzuki CN Challenge (Tsuda, Mizuno, Masson), Suzuki GSX-R1000R, +2 Runden

  8. SDG Team HARC-PRO Honda (Kunii, Nagoe, Abe), Honda CBR1000RR-R, +3 Runden

  9. Honda Asia-Dream Racing (Atiratphuvapat, Pawi, Putra), Honda CBR1000RR-R, +4 Runden

  10. Team ATJ (Iwata, Suzuki, Kunimine), Suzuki GSX-R1000R, +4 Runden

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