YART in Suzuka auf Platz 4: Lob für BMW, Fokus auf das EWC-Finale
Mit Platz 4 verpasste YART das Podium bei den 8 Stunden von Suzuka nur knapp. Die Titelverteidiger reisen mit einem Polster von 19 Punkten zum WM-Finale nach Le Castellet.
Für YART endeten die
Dabei war das erklärte Ziel zunächst ein anderes. «Natürlich wollten wir aufs Podium», räumte Teammanager Mandy Kainz ein. «Der vierte Platz ist nicht das Ergebnis, das wir uns erhofft hatten. Für die Meisterschaft ist dieses Resultat aber enorm wichtig.»
Tatsächlich verlief das Rennen für YART nahezu fehlerfrei. Während einige Konkurrenten Strafen kassierten oder bei den schwierigen Wetterbedingungen patzten, blieben die Weltmeister ruhig und konstant.
YART überzeugt auf der Strecke und in der Box
«Unsere Fahrer waren schnell und konstant, wir haben keine Fehler gemacht und die Boxenstopps waren stark. Deshalb können wir mit der Art und Weise, wie wir dieses Rennen gemanagt haben, zufrieden sein», betonte Kainz.
Auch Marvin Fritz blickte vor allem auf die Punkteausbeute. «Wir sind nach Suzuka gekommen, um möglichst viele Punkte zu holen – und genau das haben wir geschafft. Wir fahren mit 21 Punkten nach Hause und haben jetzt 19 Punkte Vorsprung. Das ist ein großartiges Ergebnis.»
Der Deutsche zog dabei auch den Vergleich zum Vorjahr. «2025 sind wir hier ohne Punkte abgereist und hatten anschließend nur einen Punkt Vorsprung auf BMW. Jetzt sind es 19 Punkte. Das ist eine ganz andere Ausgangslage.»
Alle drei YART-Fahrer auf Augenhöhe
Karel Hanika sprach nach dem Rennen von gemischten Gefühlen. «Natürlich war das Podium unser Ziel. Aber unter den gegebenen Umständen haben wir das Maximum herausgeholt.» Besonders zufrieden zeigte sich der Tscheche mit der Ausgeglichenheit der Mannschaft. «Alle drei Fahrer waren schnell und konstant. Wir waren das einzige Team in den Top-5, das alle drei Fahrer gleichmäßig eingesetzt hat. Das gibt uns viel Selbstvertrauen für die kommenden Rennen.»
Hanika erinnerte zudem an die schwierigen Bedingungen seines ersten Stints. «Ich war anderthalb Stunden auf komplett nasser Strecke unterwegs und hatte dazu noch eine lange Safety-Car-Phase. Das war extrem anspruchsvoll.»
Auch Neuzugang Leandro Mercado zog ein positives Fazit seines ersten Suzuka-Einsatzes für YART. «Es war unter diesen Bedingungen kein einfaches Rennen. Aber wir haben als Team einen richtig guten Job gemacht. Wir haben keine Fehler gemacht, unser Tempo war stark und die Boxenstopps waren schnell und perfekt.»
Der Argentinier hätte sich zwar ebenfalls einen Podestplatz gewünscht, sieht den Blick auf die Meisterschaft aber als entscheidend an. «Natürlich wollten wir aufs Podium, denn das ist in Suzuka etwas Besonderes. Aber wenn man das Gesamtbild betrachtet, ist das Ergebnis sehr gut. Wir haben jetzt 19 Punkte Vorsprung auf BMW.»
YART: «BMW war sehr stark»
Für Kainz ist genau das die wichtigste Erkenntnis des Wochenendes. «Suzuka war für uns im vergangenen Jahr sehr schwierig. Dass wir diesmal mit 21 Punkten und einem Vorsprung von 19 Zählern abreisen, ist positiv. BMW war sehr stark, aber wir haben uns auf unser eigenes Rennen konzentriert und das Motorrad unter extrem schwierigen Bedingungen sicher ins Ziel gebracht.»
Damit richtet sich der volle Fokus nun auf das Saisonfinale in Le Castellet. «Jetzt zählt nur noch das Bol d'Or. Dort werden wir alles geben, um unseren Weltmeistertitel zu verteidigen», kündigte Kainz an.
Der Endstand der 8 Stunden von Suzuka 2026:
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Honda HRC (Rea, Takahashi, Chantra), Honda CBR1000RR-R, 188 Runden
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Yamaha Factory Racing (Nakasuga, Miller, Locatelli), Yamaha R1, +1:34,280 Minuten
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BMW Endurance (Reiterberger, Odendaal, van der Mark), BMW M1000RR, +1:44,087
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YART (Hanika, Fritz, Mercado), Yamaha R1, +3:44,444
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AutoRace Ube Racing (Uramoto, Guintoli, Ponsson), BMW M1000RR, +3:46,113
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SERT (Black, Linfoot, Atsumi) , Suzuki GSX-R1000R, +2 Runden
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Suzuki CN Challenge (Tsuda, Mizuno, Masson), Suzuki GSX-R1000R, +2 Runden
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SDG Team HARC-PRO Honda (Kunii, Nagoe, Abe), Honda CBR1000RR-R, +3 Runden
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Honda Asia-Dream Racing (Atiratphuvapat, Pawi, Putra), Honda CBR1000RR-R, +4 Runden
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Team ATJ (Iwata, Suzuki, Kunimine), Suzuki GSX-R1000R, +4 Runden
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