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Suzuki Endurance: Rauchwolke statt Sektdusche

Wenige Minuten vor Ende des Acht-Stunden-Rennens in Suzuka hatte das Team Suzuki Endurance eine Hand auf dem Pokal für die Langstrecken-Weltmeisterschaft, doch ein Motorschaden ließ die Träume platzen.

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Das Suzuki Endurance Racing Team (SERT) ging mit einem Fünf-Punkte-Rückstand auf SRC Kawasaki France ins Weltmeisterschaftsfinale. Für Teammanager Dominique Méliand war das Rennen nicht nur das letzte der Saison 2018/2019, sondern das letzte in seiner langen Karriere. 1980 hatte der Franzose das Team gegründet, das sich zum erfolgreichsten im Langstreckenrennsport entwickeln sollte.

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Im Training lief es für nicht optimal. Vincent Philippe, Etienne Masson und Gregg Black qualifizierten sich als 17. für das prestigeträchtige Rennen in Suzuka und lagen damit drei Startplätze hinter ihren schärfsten Konkurrenten im Kampf um die WM-Krone.

Beim etwas chaotischen Start konnte sich Vincent an die neunte Stelle schieben. Während des gesamten Rennverlaufs schaffte es die Kawasaki-Truppe mit Jérémy Guarnoni, Erwan Nigon und David Checa nicht, nur annährend mit SERT mitzuhalten.

Bis wenige Runden vor Fallen der Zielflagge lag Masson mit seiner Suzuki GSX-R1000 unmittelbar hinter den Markenkollegen von S-Pulse Dream Racing.IAI an der neunten Position, die gereicht hätte, um den 16. Weltmeistertitel mit einem Punkt Vorsprung sicherzustellen.

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Sechs Minuten vor Ablauf der Renndistanz von acht Stunden ging der Traum vom perfekten Abschied für Méliand in einer Rauchwolke auf. Masson versuchte zwar einen Rennabbruch zu provieren, in dem er mit qualmender Maschine auf der Ideallinie weiterfuhr, doch die Rennleitung ließ sich erst dazu verleiten, als der Führende Jonathan Rea in die Absperrung rutschte. Zu diesem Zeitpunkt war es für die Suzuki-Mannschaft allerdings schon zu spät.

Der Schock über den späten Ausfall war der Teamcheflegende deutlich Gesicht ins geschrieben. Statt des sicherscheinenden WM-Titels gab es nur den dritten Platz in der Endabrechnung, weil sich auch F.C.C. TSR Honda France mit Platz 4 noch vor SERT schieben konnte. Trotzdem machte er bei der anschließenden Siegerehrung gute Miene zum bösen Spiel.

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