Kommt 2026 Erfolgshandicap in die Hypercar-Klasse?
Im 2026er Regelmet für die Sportwagen-WM (FIA WEC) ist nun auch das Erfolgshandicap für die Hypercars vermerkt. Bislang wurde dieses nur bei den LMGT3 angewandt. Das Erfolgshandicap würde die BoP noch ergänzen.
In der FIA WEC herrscht seit einiger Zeit bekanntlich die Balance of Performance (BoP). Mit der BoP versuchen die Regelhüter, die antretenden Fahrzeuge ungefähr auf ein Rundenzeiten-Niveau zu bringen. Das soll Spannung erzeugen. Natürlich leidet durch diese künstlichen Eingriffe aber auch der sportliche Wert. Für die BoP-Berechnung werden diverse Faktoren herangezogen.
Immer wieder bastelt die Regelhüter am BoP-Konzept herum und ändern dabei diverse Punkte, wie beispielsweise die Anzahl der Rennen, die in die Berechnung mit einbezogen werden. Komplett glücklich mit dem derzeitigen Konzept ist aktuell kaum ein Hersteller. Für 2026 soll es nun ein neues Konzept geben. Zudem plant die WEC auch mit der Idee, ein zusätzliches Erfolgshandicap einzuführen. Das ist zumindest dem 2026er Reglement zu entnehmen. Dort steht, dass für Hypercar- und LMGT3-Fahrzeuge, die in der Meisterschaft antreten, ein Erfolgshandicap eingeführt werden kann. Bis inklusive 2025 war dies nur bei den LMGT3-Fahrzeugen der Fall.
Über das Erfolgshandicap werden jene Fahrzeuge nochmals zusätzlich eingebremst, die in den letzten Rennen Erfolge feiern konnten - sprich vorne im Klassement platziert waren. Das Erfolgshandicap würde die BoP aber keinesfalls ablösen, sondern diese noch weiter ergänzen. Für das Erfolgshandicap stünden dann zwei Stellschrauben zur Verfügung: Entweder könnte das Gewicht angepasst werden oder die Leistung.
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