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2. Monza-Training: Dreher von Charles Leclerc, Verstappen mit Problemen

Im 2. Monza-Training war viel los: Lando Norris erlebte eine Schrecksekunde, Kimi Antonelli ärgerte sich über Gabriel Bortoleto, Max Verstappen kämpfte mit Problemen und Charles Leclerc drehte sich.

Formel 1

Im Artikel erwähnt






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Wie schon das erste freie Training fand auch die zweite Session am Trainingsfreitag bei heissen Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius Aussen- und mehr als 50 Grad Streckentemperatur statt. Die Highspeed-Piste füllte sich schnell und es dauerte keine zehn Minuten, bis sich Max Verstappen am Funk über den fehlenden Abtrieb beschwerte. Der vierfache Champion steuerte daraufhin die Box an, um sich einen neuen Frontflügel zu holen.

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Es dauerte etwas mehr als zehn Minuten, bis sich Sergio Pérez auf der Piste zeigte. Der Mexikaner aus dem Cadillac-Team hatte das erste Training als Zuschauer verbracht, weil Colton Herta in seinem Dienstwagen Gas geben durfte. Der 26-jährige Amerikaner hatte zuvor im freien Training der Formel 2 einen harten Crash einstecken musste, der für rote Flaggen gesorgt hatte. Den Formel-1-Einsatz beendete der frühere IndyCar-Pilot auf dem letzten Platz.

Verstappen war auch nach dem Nasenwechsel nicht glücklich. Am Funk berichtete der 71-fache GP-Sieger: «Das Auto hat in den langsamen Passagen keinen Grip, in den Kurven 1, 2, 4 und 5 fühlt es sich an, als würde ich auf Eis fahren. Und die Bremsen funktionieren auch nicht.»

Lance Stroll und Gabi Bortoleto sorgen für Ärger

Eine Schrecksekunde erlebte Formel-1-Weltmeister Lando Norris nach einer knappen Viertelstunde. Der McLaren-Star, der die letzten beiden GP für sich entscheiden konnte, musste den Notausgang nutzen, weil ihm Lance Stroll im Weg war. «Ja was zum Teufel tut der Kerl da? Das war gefährlich!»

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Er blieb nicht der Einzige, der sich aufregte. Kurz darauf ärgerte sich WM-Leader Kimi Antonelli über Audi-Fahrer Gabriel Bortoleto, der ihm in der Parabolica im Weg war. «Was für ein Idiot, was für ein absoluter Idiot», funkte er. Das hielt ihn aber nicht davon ab, kurz darauf mit 1:22,700 min die Spitzenposition zu übernehmen. Die Freude darüber währte allerdings nicht lange, denn erst unterbot sein Teamkollege George Russell seine Zeit, dann schaffte es Ferrari-Star Charles Leclerc kurz an die Spitze der Zeitenliste, bevor Russell mit 1:22,559 min nachlegte.

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Kurz nach Halbzeit sorgte Rookie Arvid Lindblad für hochgezogene Augenbrauen. Der Racing Bulls-Pilot schaffte es auf den dritten Platz hinter dem Mercedes-Duo Russell und Antonelli, und das auf mittelharten Reifen. Leclerc, Franco Colapinto, Liam Lawson (im RB22 des verletzten Isack Hadjar), Verstappen, Bortoleto, Norris und Lewis Hamilton komplettierten die Top-10.

Dreher von Charles Leclerc

Die Zeitenjagd auf den rot markierten, weichen Reifen brachte keinen neuen Spitzenreiter hervor. Russell blieb an der Spitze, Leclerc, Antonelli, Norris, Hamilton, Oscar Piastri, Lindblad, Verstappen, Yuki Tsunoda (der im Racing Bulls-Renner von Lawson unterwegs ist) und Colapinto belegten die ersten 10 Plätze, bevor sich Oliver Bearman auf den achten Platz verbesserte. Hinter Colapinto komplettierten Lawson, Nico Hülkenberg, Pierre Gasly, Bortoleto, Alex Albon, Carlos Sainz, Esteban Ocon, Fernando Alonso, Pérez, Valtteri Bottas und Stroll komplettierten die Zeitenliste.

Für Aufregung in den letzten 10 Minuten sorgte Leclerc, der sich in der fünften Kurve drehte. Mit ganz anderen Sorgen kämpfte Bortoleto, der auf Anweisung der Audi-Boxenmauer seinen GP-Renner an der Box abstellte. Der Grund: Obwohl der Brasilianer mit neuer Antriebseinheit unterwegs war, konnte das Team Fehlzündungen ausmachen.

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Auch für Verstappen wurde die Arbeit am Steuer des RB22 nicht einfacher. Der 28-Jährige berichtete: «Das Auto hüpft nun viel stärker.» Colapinto bretterte derweil in der 10. Kurve durchs Kiesbett, schaffte es aber, der Streckenbegrenzung fern zu bleiben. Lokalheld Kimi Antonelli kämpfte hingegen mit Untersteuern, wie er am Funk berichtete. An der Spitze änderte sich nichts mehr, sodass Russell die FP2-Bestzeit bejubeln durfte. Leclerc, der im ersten Training der Schnellste gewesen war, musste sich mit der zweiten Position begnügen.

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Pos

Fahrer

Fahrer

Team

Start Nr

Runden

Zeit

01

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

63

31

1:22,559

02

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

16

29

+0,120

03

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

12

32

+0,141

04

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

1

25

+0,384

05

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

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Scuderia Ferrari HP

44

27

+0,457

06

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

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McLaren Formula 1 Team

81

26

+0,469

07

Arvid Lindblad

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Arvid Lindblad

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41

26

+0,790

08

Oliver Bearman

TGR Haas F1 Team

Oliver Bearman

TGR Haas F1 Team

87

29

+0,811

09

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Oracle Red Bull Racing

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Oracle Red Bull Racing

3

30

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